Ukraine-Krieg Europäer kaufen Russen weiter teures Flüssiggas ab

Blick auf das Verarbeitungsschiff „Neptune“ im Industriehafen von Lubmin. Es ist das zweite deutsche LNG-Terminal, das in Betrie
Blick auf das Verarbeitungsschiff »Neptune« im Industriehafen von Lubmin. Es ist das zweite deutsche LNG-Terminal, das in Betrieb ging. Hier landen keine Tanker aus Russland an. Die steuern unter anderem einen belgischen Hafen an.

Erdgas aus Russland fließt nur noch vergleichsweise spärlich über die verbliebenen Pipelines ins östliche und südliche Europa. Doch auch westeuropäische Staaten bekommen von Moskau per Schiff verflüssigtes Erdgas (LNG) geliefert. Nicht ausgeschlossen ist, dass russisches LNG, das in Belgien ankommt, auch ins deutsche Netz eingespeist wird. Manche Energieexperten sprechen überhaupt von einer „schizophrenen Situation“: Es wird mit viel Geld eine LNG-Struktur neu geschaffen, obwohl man ja eigentlich aus Klimaschutzgründen vom fossilen Brennstoff Gas über kurz oder lang wegkommen will. Doch die Sache ist kompliziert.

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