Mainz Erster bundesweiter Warntag: In einigen Städten bleibt es still
Unter anderem mit Sirenen-Alarm um 11 Uhr ist am Donnerstag auch in Rheinland-Pfalz der Ernstfall geprobt worden. Land und Kommunen haben sich am Donnerstag an dem bundesweiten Aktionstag beteiligt. Neben dem Heulton der Sirenen sollten auch Hinweise über Warn-Apps wie Nina oder Katwarn auf Handys gesendet werden. Allerdings blieb die Warn-App Nina zunächst bei vielen Nutzern still. Die angekündigte Warnmeldung erschien nicht. In den sozialen Medien wiesen viele Nutzer darauf hin, dass sie keine Warnungen auf ihre Handys erhalten hatten.
„Wo Katwarn durch die Kommunen ausgelöst wurde, hat die Meldung direkt um 11.00 Uhr funtkioniert“, sagte Nikolai Zaplatynski, Pressesprecher der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion in Trier. Die Warnung über DAB+-Radios sei ebenfalls pünktlich erfolgt. Bei Nina sei die Entwarnung zeitlich verzögert erschienen. Nicht in allen Städten und Kommunen konnten die Sirenen heulen, entweder aus technischen Gründen oder weil es keine Sirenen mehr gibt. In Trier, Zweibrücken sowie den Landkreisen Birkenfeld, Rhein-Hunsrück, Bad Kreuznach, Bitburg-Prüm und Vulkaneifel etwa blieb es still.
Ziel der Aktion ist, die unterschiedlichen Warntechniken für besondere Notfälle zu testen und die Bevölkerung für den Ernstfall zu sensibilisieren. Laut einem Beschluss der Innenministerkonferenz soll es künftig jährlich an jedem zweiten Donnerstag im September einen Warntag geben.