Pfalz Energiesparen: Welche Pfälzer Wahrzeichen nachts nicht mehr beleuchtet werden
Die Bundesregierung ruft angesichts der Gaskrise zum Energiesparen auf. Viele Kommunen und Betreiber öffentlicher Gebäude in der Pfalz haben nun Maßnahmen ergriffen, um ihren Stromverbrauch zu verringern und die Beleuchtung bestimmter Gebäude eingeschränkt oder vorerst ganz eingestellt.
Eines der bekanntesten Wahrzeichen der Pfalz ist das Hambacher Schloss. Wie die zugehörige Stiftung mitteilte, wird das geschichtsträchtige Bauwerk bei Neustadt schon seit dem 12. Juli nicht mehr angestrahlt. „Angesichts der aktuell drohenden Energieknappheit möchte die Stiftung Hambacher Schloss mit dieser Maßnahme einen Beitrag zur Energieeinsparung leisten“, so die Stiftung.
Die Stadt Speyer hat angekündigt, ebenfalls für eine unbestimmte Zeit auf die nächtliche Beleuchtung des Altpörtels, des Rathauses, der Alten Münze, des Historischen Museums, des Wartturms sowie auf die Beleuchtung der Josefs-, Gedächtnis- und Dreifaltigkeitskirche zu verzichten.
Am Mittwoch hat das Bistum Speyer zudem bekanntgegeben, dass der Dom nun auch nicht mehr angestrahlt wird. Dabei handele es sich allerdings eher um eine symbolische Geste, da der Dom erst 2015 mit energiesparenden LED-Leuchtmitteln ausgestattet wurde.
Wie die Kuseler Kreisverwaltung mitteilte, wurde auch auf der größten Burganlage der Pfalz, der Burg Lichtenberg, die nächtliche Beleuchtung auf das Nötigste beschränkt. Die großen Scheinwerfer wurden abgestellt, lediglich die Wege und Teile der Fassade werden noch mit energiesparenden LED’s beleuchtet.
Auch in Frankenthal wurde die Beleuchtung einiger repräsentativer Gebäude eingeschränkt. Dazu gehören unter anderem die beiden Stadttore, das Rathaus und das Mehrgenerationenhaus.
In Kaiserslautern werden seit dem 21. Juli 23 öffentliche Gebäude nicht mehr angestrahlt. Dazu zählen auch die Fruchthalle, die Kaiserpfalz (Barbarossaburg), der Fackelbrunnen und die Burgruine Hohenecken.