Handball Ein harter Kampf – Füchse Berlin werden in Mannheim deutscher Meister

Am Ziel: die Füchse Berlin.
Am Ziel: die Füchse Berlin.

Die Füchse Berlin sind am Ziel: Am Sonntagnachmittag wurden sie erstmals deutscher Handball-Meister. Sie gewannen das letzte Saisonspiel in der ausverkauften SAP-Arena bei den Rhein-Neckar Löwen 38:33 (17:20) und beenden die Spielzeit mit einem Punkt Vorsprung vor dem SC Magdeburg. Der Favorit musste ganz schön rackern, um sich bei den Löwen durchzusetzen, denn der Außenseiter zeigte eine seiner besten Saisonleistungen, profitierte von einem 3:0-Start, lag 15:10 in Front und führte bis zur 41. Minute. Ein fataler 0:6-Lauf bremste die Mannschaft aus. Die Fehler häuften sich und die beste Bundesliga-Mannschaft der Saison spielte die Partie gekonnt, ohne nervös zu werden, zu Ende. Torhüter Dejan Milosavljev war nun ein Faktor. Mathias Gidsel war wieder kaum zu stoppen. Auch Linksaußen Tim Freihöfer bestach als Siebenmeterschütze und kam auf elf Tore. Fünf Minuten vor Schluss war alles klar. Am Ende war aus Sicht der Löwen zu deutlich. Die Löwen verabschiedeten sechs Spieler und das Trainerteam. „Du hast unser Spiel geprägt“, sagte Geschäftsführer Holger Bachert über den scheidenden Regisseur Juri Knorr.

Die Goldmedaillen und die Meisterschale erhielten die Füchse von HBL-Präsident Uwe Schwenker. Zweiter Absteiger ist die SG BBM Bietigheim. Deren Trainer Iker Romero war angefressen nach der Niederlage gegen den SC Magdeburg, kritisierte die Rhein-Neckar Löwen für ihren Kurztrip nach Mallorca. Das anschließende Heimspiel verloren die Löwen gegen den TVB Stuttgart, der auch wegen dieses Sieges in Mannheim in der Bundesliga blieb.

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