1. FC Kaiserslautern Ein Gegner in Angst: FCK empfängt Arminia Bielefeld
Der 1. FC Kaiserslautern will im vorletzten Heimspiel der Zweitliga-Saison am Samstag (ab 13 Uhr, Liveblog auf rheinpfalz.de) das Publikum beglücken und der anwesenden Meistertruppe des Jahres 1998 beste Unterhaltung bieten, der Gast fürchtet um den Klassenverbleib und steht erheblich unter Druck: Arminia Bielefeld stieg in der Vorsaison erst aus der Bundesliga ab und startete mit Rückkehrambitionen in die Runde, tatsächlich aber drohen die Ostwestfalen noch weiter nach unten durchgereicht zu werden.
Als Sechzehnter des Klassements hat die Elf von Trainer Uwe Koschinat, der dritte Bielefelder Übungsleiter in dieser Spielzeit, vier Punkte Rückstand auf das rettende Ufer, aber nur zwei Zähler Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz. Drei Spieltage stehen aus. „Für mich ist die Bielefelder Position überraschend, sie haben einen qualitativ hochwertigen Kader. Sie müssen dieses Spiel bei uns fast schon gewinnen“, sagt FCK-Trainer Dirk Schuster, der in dieser Woche nicht frei von Personalproblemen ist: Marlon Ritter (Muskelfaserriss) und Avdo Spahic (Kapselriss im Finger) fallen aus, hinter Nicolai Rapp, Kevin Kraus, Nicolas de Préville und auch Andreas Luthe stehen Fragezeichen. Möglicherweise kommt Julian Krahl darum zu seinem zweiten Pflichtspieleinsatz im Tor der Roten Teufel.
40.000 Karten sind bislang verkauft. 1400 Fans werden die Arminia im Fritz-Walter-Stadion unterstützen. Die Sektorentrennung innerhalb der Arena, erstmals gegen Hansa Rostock praktiziert, wird am Samstag ebenso erhalten bleiben wie zum Saisonfinale gegen Fortuna Düsseldorf.
