Pfalz-Ticker Corona-Pandemie: BASF-Mitarbeiter in Heidelberg drucken Medizinermasken in 3D

Schnelle Hilfe aus dem 3D-Drucker: Halterungen für Gesichtsschutzmasken.
Schnelle Hilfe aus dem 3D-Drucker: Halterungen für Gesichtsschutzmasken.

Coronavirus-Epidemie und nichts tun? Das kommt für derzeit mehr als 30 Kurpfälzer mit Sinn für Technik überhaupt nicht in Frage. Sie helfen, indem sie in 3D-Druckern Kopfhalterungen für Klarsicht-Masken drucken, die medizinisches Personal in der Corona-Pandemie vor Ansteckung schützen. An diesen Masken werden Klarsichtfolien befestigt, die auswechselbar sind. Bereits 1000 Exemplare der gesundheitserhaltenden Halterungen stellten sie so binnen Kurzem dem Klinikum Ludwigshafen sowie der Uniklinik Heidelberg kostenlos zur Verfügung. Das Besondere: Gestartet wurde die Initiative als privates Engagement innerhalb der BASF-Tochterfirma BASF 3D Printing Solutions GmbH in Heidelberg. Inzwischen beteiligten sich auch viele BASF-Beschäftigte daran, sagte eine Sprecherin der BASF-Tochter am Dienstag auf Anfrage. „Und das in extrem kurzer Zeit, teilweise 24 Stunden und sieben Tage die Woche, auch in ihrer Freizeit.“ Die Aktion wachse stetig weiter. „Einige nutzen ihre privaten Drucker dafür“, berichtete sie, manche nutzten dafür sogar mehrere gleichzeitig. Das Material, sogenannte Kunststoff-Filamente, die von der BASF-Tochter hergestellt werden, stelle das Unternehmen zur Verfügung.

x