BASF Chemiekonzern will in Schwarzheide Solarstrom produzieren
Die BASF will in ihrem Werk im ostdeutschen Schwarzheide zusammen mit einem regionalen Energieversorger Solarstrom produzieren. Das bestätigte ein Sprecher auf RHEINPFALZ-Anfrage: „Die BASF Schwarzheide GmbH und enviaM planen die Gründung einer gemeinsamen Gesellschaft zur Errichtung und zum Betrieb eines Solarparks in Schwarzheide.“ Das Gemeinschaftsunternehmen steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Kartellbehörden. Mit Verweis auf die laufenden Verhandlungen und die ausstehende Beurteilung durch das Bundeskartellamt nennt der Chemiekonzern keine Details. Die Größenordnung dürfte beträchtlich sein. Die BASF braucht in den kommenden Jahrzehnten riesige Mengen Ökostrom, um ihre Produktion CO2-neutral zu machen. Der Chemiekonzern investiert Milliarden Euro in Meereswindparks: Das Unternehmen hat etwa knapp die Hälfte der Anteile eines im Bau befindlichen Windparks von Vattenfall vor der holländischen Küste erworben, um mit dem dort erzeugten Strom das Werk in Antwerpen zu versorgen. Ein geplantes Windkraftprojekt mit RWE in der Nord- oder Ostsee könnte das Werk in Ludwigshafen mit Ökostrom und Wasserstoff beliefern – sofern wirtschaftlich machbar.