Panorama Boris Becker fühlte sich im Gefängnis nur als Nummer
Die Zeit im Gefängnis hat Tennisstar Boris Becker nach eigener Überzeugung verändert. „Ich glaube, ich habe den Menschen in mir wiederentdeckt, der ich einmal war“, sagte der 55-Jährige in einem Interview des Senders Sat.1, das am Dienstagabend (20.15 Uhr) ausgestrahlt werden sollte. „Ich habe eine harte Lektion gelernt. Eine sehr teure. Eine sehr schmerzhafte. Aber das Ganze hat mich etwas Wichtiges und Gutes gelehrt. Und manche Dinge passieren aus gutem Grund.“
Über seine Zeit in der Haft sagte der Sportler: „Im Gefängnis bist Du niemand. Du bist nur eine Nummer. Meine war A2923EV. Ich wurde nicht Boris genannt. Ich war eine Nummer. Und es interessiert sie einen Scheißdreck, wer Du bist.“
Becker war Ende April von einem Gericht in London zu einer Gefängnisstrafe verurteilt worden, weil er Teile seines Vermögens in seinem Insolvenzverfahren nicht ordnungsgemäß angegeben hatte. Er kam am Donnerstag frei.