Landtagswahl 2021 Bei Landtagswahl zeichnet sich große Anzahl an Briefwählern ab

Es zeichnet sich eine höhere Briefwahlbeteiligung ab als bei der vorherigen Landtagswahl.
Es zeichnet sich eine höhere Briefwahlbeteiligung ab als bei der vorherigen Landtagswahl.

In Corona-Zeiten zeichnet sich ein großer Anteil an Briefwählern bei der in wenigen Wochen anstehenden Landtagswahl in Rheinland-Pfalz ab. In einer ganzen Reihe von Städte zeigt sich, dass die Pandemie einen schon seit Jahren zu beobachtenden Trend weiter antreibt.

Die Landeshauptstadt Mainz hat beispielsweise nach eigenen Angaben bisher etwa 40.000 Unterlagen zur Briefwahl versendet. Das entspreche einem Wert von 27 Prozent der Wahlberechtigten. Bei der Landtagswahl 2016 habe der Anteil bei 25 Prozent gelegen, teilte ein Stadtsprecher mit.

Auch in Ludwigshafen ist das Votum per Briefwahl ein Thema. Nach Angaben aus dem Rathaus sind dort bei der Landtagswahl etwa 101.000 Personen wahlberechtigt. Seit dem 8. Februar hätten bereits mehr als 17.000 von ihnen Unterlagen zur Briefwahl angefordert. „Aktuell geht die Wahlleitung davon aus, dass rund 30.000 bis 35.000 Frauen und Männer in diesem Jahr die Alternative zum Urnengang nutzen werden“, teilte eine Sprecherin der Stadt mit. Bei der Landtagswahl 2016 hatten von insgesamt 65.000 Wählern 19.000 ihr Votum per Briefwahl abgegeben.

Da in Kaiserslautern die Wahlbenachrichtigungen erst Anfang der Woche versendet wurden, lässt sich dort die Frage nach der Briefwahl aktuell nur vage beantworten. Allerdings seien auch hier bereits über 1500 entsprechende Anträge über die Internetseite der Stadt eingegangen, außerdem gingen bis zu 400 weitere Anträge zur Briefwahl bisher via E-Mail und Brief ein.

„Zu Beginn gehen immer gehäuft Anträge ein. Eine Tendenz, wie viele Menschen Briefwahl beantragen, können wir somit noch nicht geben“, teilte ein Sprecher der Stadt mit. Gleichwohl sei die Zahl der Briefwähler bei den Wahlen der vergangenen Jahre stetig gewachsen. Insgesamt sind etwa 70.000 Menschen in der pfälzischen Stadt wahlberechtigt.

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