Unternehmen BASF: Starkes Geschäft und verbesserter Ausblick

Der Umsatz der BASF legte im zweiten Quartal 2021 um 55,8 Prozent zu. Im Bild: Die Acetylen-Anlage am Verbundstandort Ludwigshaf
Der Umsatz der BASF legte im zweiten Quartal 2021 um 55,8 Prozent zu. Im Bild: Die Acetylen-Anlage am Verbundstandort Ludwigshafen

Der Ludwigshafener Chemiekonzern BASF hat sein Geschäft im zweiten Quartal 2021 kräftig ausgebaut und das Ergebnis erheblich verbessert gegenüber dem pandemiebedingt schwachen Quartal des Vorjahres. Die Erwartungen für das laufende Geschäftsjahr wurden stark nach oben korrigiert.

Die BASF-Gruppe legte am Freitag vorläufige Zahlen vor. Demnach stieg der Umsatz im zweiten Quartal um 55,8 Prozent auf 19,753 Milliarden Euro. Ausschlaggebend dafür waren höhere Preise und größere Verkaufsmengen. Das operative Geschäft der BASF-Gruppe habe im zweiten Quartal an die starke Entwicklung seit dem vierten Quartal 2020 anknüpfen können, teilte die BASF mit. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) und vor Sondereinflüssen lag mit 2,355 Milliarden Euro weit über dem Wert des Vorjahresquartals (226 Millionen Euro).

Aufgrund der starken Geschäftsentwicklung erhöht die BASF ihre Prognose für das Gesamtjahr. Nun erwartet der Konzern für 2021 einen Umsatz in Höhe von 74 Milliarden bis 77 Milliarden Euro (bisheriger Ausblick: 68 Mrd bis 71 Mrd Euro). Der Umsatz des Gesamtjahres 2020 betrug 59,149 Milliarden Euro. Für das Ebit vor Sondereinflüssen wird nunmehr mit einem Wert zwischen 7,0 Milliarden und 7,5 Milliarden Euro gerechnet (bisheriger Ausblick: 5,0 Mrd bis 5,8 Mrd Euro). Im Gesamtjahr 2020 hatte hier ein Wert von 3,560 Milliarden Euro zu Buche gestanden.

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