Ludwigshafen BASF-Mitarbeiter verbrüht sich bei Unfall
Bei der BASF in Ludwigshafen ist es in der Nacht von Freitag auf Samstag zu einem Arbeitsunfall gekommen. Das hat das Unternehmen mitgeteilt. Nach Angaben der BASF ereignete sich der Unfall gegen 0.05 Uhr im Werksteil Nord. Dabei sei ein Mitarbeiter bei Routinearbeiten mit einer Produktschmelze von Triphenylphosphin in Berührung gekommen. Der Mann zog sich dabei starke Verbrühungen zu. Laut Bericht wurde er von einem Notarzt der BASF erstversorgt und dann in ein Krankenhaus gebracht.
Bei einer Triphenylphosphin-Schmelze handelt es sich um ein Vorprodukt zur Herstellung von Vitamin A. Nach Angaben der BASF kann sie schwere Augenschäden verursachen und ist bei Verschlucken gesundheitsschädlich. Außerdem kann sie allergische Hautreaktionen verursachen. Ist man ihr länger und wiederholt ausgesetzt, kann sie das Nervensystem schädigen.