Ludwigshafen BASF mit positivem Ausblick, aber tief in den roten Zahlen

Für den Ludwigshafener Chemiekonzern BASF, hier Anlagen im Stammwerk, lief das gerade abgelaufenen dritten Quartal 2020 besser a
Für den Ludwigshafener Chemiekonzern BASF, hier Anlagen im Stammwerk, lief das gerade abgelaufenen dritten Quartal 2020 besser als erwartet.

Das operative Geschäft der BASF verlief nach Angaben des Ludwigshafener Chemiekonzerns im gerade abgelaufenen dritten Quartal 2020 besser als erwartet. Das Unternehmen legte am Freitag vorläufige Zahlen vor.

Das Betriebsergebnis (Ebit) vor Sondereinflüssen lag demnach mit 581 Millionen Euro über dem Wert, den Analysten erwartet hatten, war jedoch nur etwa halb so groß wie im Vorjahresquartal (1,056 Milliarden Euro). Gegenüber dem zweiten Quartal dieses Jahres (226 Millionen Euro) legte das Ebit vor Sondereinflüssen um mehr als das Doppelte zu. Auch für das vierte Quartal 2020 rechnet die BASF mit einer weiteren Verbesserung des Ebit vor Sondereinflüssen. Der Umsatz sank im dritten Quartal 2020 gegenüber dem gleichen Vorjahresquartal um 5 Prozent auf 13,812 Milliarden Euro. Als wesentlichen Grund dafür nannte die BASF negative Währungseffekte.

Beim Betriebsergebnis (Ebit) selbst sackte die BASF allerdings tief in die roten Zahlen. Wegen Wertberichtigungen und Restrukturierungsrückstellungen stehe hier voraussichtlich ein Minus von 2,637 Milliarden Euro zu Buche, nach einem Plus von 1,336 Milliarden Euro im gleichen Vorjahresquartal.

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