Mannheim „Autoposer“: Polizei verteilt Anzeigen und zieht Mercedes aus dem Verkehr

Polizei kontrolliert „Autoposer“.
Polizei kontrolliert »Autoposer«.

Um Ruhestörungen durch Poser und ihre PS-starken Autos zu unterbinden, hat die Mannheimer Polizei in der Nacht von Freitag auf Samstag Kontrollen durchgeführt. Aufgefallen seien dabei mehrere Personen, die sich mit ihren Fahrzeugen trotz des dort geltenden Durchfahrtverbots am Stephanienufer versammelt hatten. Beim Anblick der Beamten hätten mehrere von ihnen das Weite gesucht, sechs Personen konnten jedoch kontrolliert werden. Sie kassierten eine Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Durchfahrtsverbot und erhielten Platzverweise.

Angezeigt wurden auch eine 22-jährige Mercedesfahrerin sowie ein 19-jähriger BMW-Fahrer, die den Beamten durch „Poser-Gehabe“ in der Kunststraße auffielen. Als szenetypischer Treffpunkt wurde die Rheinvorlandstraße im Bereich der Hafenmeisterei unter die Lupe genommen. Zehn Personen mit sieben Fahrzeuge konnten dort angetroffen werden. Sie müssen sich wegen Verstößen gegen die Coronaverordnung verantworten.

Keine Chance einem Bußgeld zu entgehen, hatte ein 25-jähriger Mercedesfahrer, der in der Möhlstraße kontrolliert wurde. Laut Polizei war sein Auto durch dilettantisches Tieferlegen technisch so verändert, dass es eine rollende Gefahr für alle Teilnehmer im öffentlichen Straßenverkehr darstellte. Der Fahrer müsse deshalb mit einem hohen Bußgeld rechnen, sein Mercedes wurde von den Beamten sichergestellt und aus dem Verkehr gezogen.

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