Kriminalität Attentäter von Würzburg soll dauerhaft in Psychiatrie
Der für den Tod von drei Frauen verantwortliche Attentäter von Würzburg soll dauerhaft in der Psychiatrie untergebracht werden. Die Generalstaatsanwaltschaft München werde voraussichtlich bis Ende dieses Jahres die dauerhafte Unterbringung beantragen, teilte das bayerische Landeskriminalamt am Freitag mit. Demnach kamen zwei Gutachter unabhängig voneinander zu dem Ergebnis, dass der aus Somalia stammende Beschuldigte zum Zeitpunkt der Tat schuldunfähig war. Der Mann soll im Juni in einem Würzburger Kaufhaus mit einem Küchenmesser wahllos auf Menschen eingestochen haben. Drei Frauen tötete er dabei, acht weitere Menschen erlitten zum Teil lebensgefährliche Verletzungen.
Hinweise auf Mitwisser oder Mittäter sowie auf einen extremistischen Hintergrund gebe es nach der Vernehmung und Spurenauswertung weiter nicht. Der zur Tatzeit 24-Jährige lebte rechtmäßig in Deutschland, die sechs Jahre vor der Tat war er dennoch in einer Obdachlosenunterkunft untergebracht.