Corona-Zahlen 747 neue Infektionen in der Pfalz – neun weitere Todesfälle

Trotz steigender Neuinfektionen gilt weiterhin Warnstufe 1 in der Pfalz.
Trotz steigender Neuinfektionen gilt weiterhin Warnstufe 1 in der Pfalz.

Für das Land Rheinland-Pfalz meldet das Landesuntersuchungsamt (LUA) am Freitag 1459 neue laborbestätigte Infektionen mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) seit Donnerstag. Damit steigt die Anzahl der bisher bekannt gewordenen Infektionen seit Beginn der Pandemie auf 205.403 landesweit. Neun Menschen sind laut den LUA-Daten im Zusammenhang mit einer Infektion seit Donnerstag als verstorben gemeldet worden, das sind 4167 seit Februar 2020. Die Anzahl der akuten Infektionen gibt das LUA mit 15.776 an. 11.301 Personen seien seit Beginn der Pandemie ins Krankenhaus gebracht worden. 185.460 Personen gelten als von der Infektion genesen.

Für die Pfalz wurden 747 neue Infektionen gemeldet. Die Anzahl der seit Beginn der Pandemie registrierten Fälle liegt damit für die Pfalz bei 76.486. Alle neun gemeldeten Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion stammen aus der Pfalz. 67.873 Personen gelten als genesen. Akute Fälle gibt es derzeit 6866 in der Pfalz, 4256 Menschen wurden seit Beginn der Pandemie ins Krankenhaus gebracht.

Leitindikator 1: Sieben-Tage-Inzidenz

Die Sieben-Tage-Inzidenz – die Anzahl der neu bestätigten Infektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen – ist von Donnerstag auf Freitag gestiegen und liegt nun bei 166,3 (Vortag: 160,1). Seit der Einführung des Warnstufen-Systems werden Angehörige der US-Streitkräfte, die in der Pfalz wohnen, in die Berechnung mit einbezogen.

Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz wurde erneut im Landkreis Germersheim (354,7) registriert, gefolgt vom Kreis Südliche Weinstraße (337,6) und dem Rhein-Pfalz-Kreis (250,7). Am niedrigsten war der Wert in der Pfalz in Zweibrücken (99,9).

Leitindikator 2: Hospitalisierungsinzidenz

Die landesweite Hospitalisierungsinzidenz – also die Krankenhausfälle pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen – bleibt gleich bei 3,3. Für die Warnstufen-Einordnung einzelner Kreise und Städte ist der Wert des zugehörigen Versorgungsgebiets maßgebend. Im Versorgungsgebiet Westpfalz (Donnersbergkreis, Kaiserslautern, Kusel, Pirmasens, Südwestpfalz, Zweibrücken) stieg die Hospitalisierungsinzidenz am Freitag auf 3,6 (Donnerstag: 2,7); im Versorgungsgebiet Rheinpfalz (Bad Dürkheim, Neustadt, Landau, Südliche Weinstraße, Frankenthal, Rhein-Pfalz-Kreis, Ludwigshafen, Germersheim, Speyer) sank der Wert auf 3,6 (Donnerstag: 4,7).

Leitindikator 3: Belegung Intensivbetten

Von den in Rheinland-Pfalz verfügbaren Betten auf Intensivstationen waren am Freitag laut den offiziellen Daten 5,86 Prozent mit Covid-19-Patienten belegt (Vortag: 4,7 Prozent).

 

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Hinweise:

Quelle: Die aktuellen Corona-Zahlen werden jeden Tag vom rheinland-pfälzischen Gesundheitsministerium aktualisiert und bereitgestellt. Auf dieser Grundlage aktualisiert die Redaktion täglich die Corona-Karten für die Pfalz. Wie das Ministerium auf seiner Internetseite informiert, entsprechen die Zahlen den laborbestätigten Fällen einer COVID-19 Erkrankung mit Meldeadresse in Rheinland-Pfalz, die über die Meldesoftware des Robert Koch-Instituts (RKI) gesammelt werden. Die Fälle in Rheinland-Pfalz werden von den jeweiligen Gesundheitsämtern über die Landesmeldestelle beim Landesuntersuchungsamt an das Robert Koch-Institut übermittelt. Die Zahlen beinhalten keine Schätzung der Dunkelziffer (nicht erkannte oder bestätigte Corona-Fälle).

Zahlen-Schwankungen: Hin und wieder kommt es laut der Pressestelle des Gesundheitsministeriums vor, dass die Gesundheitsämter Zahlen vom Vortag korrigieren müssen, weil eine Person zunächst einer falschen Stadt oder einem falschen Landkreis zugeordnet war. Deswegen kann es passieren, dass eine bestimmte Zahl niedriger als am Vortag ist. Auch am Wochenende werden nicht immer alle aktuellen Fallzahlen gemeldet. Desweiteren können die Angaben der Gesundheitsämter und die des LUA im Laufe eines Tages voneinander abweichen, weil unterschiedliche Datenbestände und Zeiträume betrachtet werden.

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