Coronavirus-Pandemie 301 neue Infektionen in der Pfalz gemeldet – 21 Menschen verstorben

Zweibrücken hat aktuell den niedrigsten Inzidenzwert in der Pfalz.
Zweibrücken hat aktuell den niedrigsten Inzidenzwert in der Pfalz.

Die Anzahl der gemeldeten Corona-Infektionen in Rheinland-Pfalz ist binnen 24 Stunden um 700 gestiegen. Die Gesamtzahl seit Beginn der Pandemie stieg damit auf 81.705 (Stand: 14.10 Uhr), wie das Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz am Dienstag mitteilte. Die Anzahl der gemeldeten Menschen, die mit oder an Covid-19 starben, stieg um 32 auf 1870 Todesfälle. Aktuell sind den Angaben zufolge landesweit 15.914 Menschen mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Derzeit gelten 63.921 Menschen als genesen.

In der Pfalz gibt es gegenüber dem Vortag 301 neu gemeldete Infektionen. Laut Landesstatistik sind am Dienstag 6425 Pfälzer aktuell infiziert. 30.662 Fälle sind in der Pfalz seit Beginn der Pandemie nachgewiesen worden. Die Anzahl der Todesfälle erhöhte sich am Dienstag um 21 auf nun 785. Als genesen gelten 23.452 Pfälzer, das sind 206 mehr als am Vortag.

Die Inzidenz, also die Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner, lag landesweit einschließlich der hier lebenden Angehörigen der US-Streitkräfte bei 131,1. Den landesweit höchsten Wert weist Worms mit 326,2 auf, den niedrigsten Zweibrücken mit 43,8. In der Pfalz weist Ludwigshafen den höchsten Inzidenzwert auf (242,1).

Die Inzidenz- und absoluten Werte für alle Pfälzer Kreise und kreisfreien Städte zeigen die folgenden interaktiven Karten. Klicken Sie zum Abrufen der Informationen auf das entsprechende Gebiet in den Karten.

Quelle

Die aktuellen Corona-Zahlen werden jeden Tag vom rheinland-pfälzischen Gesundheitsministerium aktualisiert und bereitgestellt. Auf dieser Grundlage aktualisiert die Redaktion täglich die Corona-Karten für die Pfalz. Wie das Ministerium auf seiner Internetseite informiert, entsprechen die Zahlen den laborbestätigten Fällen einer COVID-19 Erkrankung mit Meldeadresse in Rheinland-Pfalz, die über die Meldesoftware des Robert Koch-Instituts (RKI) gesammelt werden. Die Fälle in Rheinland-Pfalz werden von den jeweiligen Gesundheitsämtern über die Landesmeldestelle beim Landesuntersuchungsamt an das Robert Koch-Institut übermittelt. Die Zahlen beinhalten keine Schätzung der Dunkelziffer (nicht erkannte oder bestätigte Corona-Fälle).

Zahlen-Schwankungen

Hin und wieder kommt es laut der Pressestelle des Gesundheitsministeriums vor, dass die Gesundheitsämter Zahlen vom Vortag korrigieren müssen, weil eine Person zunächst einer falschen Stadt oder einem falschen Landkreis zugeordnet war. Deswegen kann es passieren, dass eine bestimmte Zahl niedriger als am Vortag ist. Auch am Wochenende werden nicht immer alle aktuellen Fallzahlen gemeldet.