Kreis Germersheim 18 Sickerstellen am Samstag im Kreis Germersheim festgestellt
Entlang der Dämme wurden am Samstag im Kreisgebiet 18 Sickerstellen durch Dammläufer der Freiwilligen Feuerwehr festgestellt; fünf dieser Sickerstellen wurden mit Sandsäcken beschwert, um sie zu schließen.
Diese Zahl gab der Brand- und Katastrophenschutzinspekteur des Landkreises, Mike Schönlaub, bekannt. Eine akute Gefahr eines Dammbruches gibt es aber nicht. Zwischen Berg und Lingenfeld sind 42 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren für Deichkontrollen eingesetzt. Wie Schönlaub informierte, wurden über 5000 Sandsäcke gefüllt, die im Notfall das Wasser abhalten sollen. Infos zur Lage aus den verschiedenen Städten und Verbandsgemeinden im Kreis laufen aktuell bei der Feuerwehr Wörth zusammen. Im dortigen Lagezentrum gibt es täglich um 12 Uhr ein Treffen der Feuerwehr Führungskräfte.
Bundeswehr steht bereit
Mit dabei ist auch die Bundeswehr, jedoch nur in passiver Funktion. Bei einem Pegelstand ab 8,80 Metern würde dann der Kreis die Führung übernehmen und dann auch die Bundeswehr ins Boot holen. Auch dann wäre das Lagezentrum in Wörth. Im Feuerwehrhaus wurden entsprechende Räume bereits vorbereitet. Nach aktueller Einschätzung wird dieser Fall jedoch nicht eintreten, gibt sich Schönlaub optimistisch. Sobald es die Lage vor Ort zulässt, wird der Kreis auch Helfer von der Feuerwehr in den Norden von Rheinland-Pfalz entsenden, informierte der Brand- und Katastrophenschutzinspekteur. Aktuell werden die Einsatzkräfte jedoch noch nicht benötigt.