Coronavirus 122 neue Infektionen in der Pfalz – drei Todesfälle

Zweibrücken ist weiterhin der einzig orangefarbene Fleck auf der Karte.
Zweibrücken ist weiterhin der einzig orangefarbene Fleck auf der Karte.

Für das Land Rheinland-Pfalz meldet das Landesuntersuchungsamt (LUA) am Dienstag 382 neue laborbestätigte Infektionen mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) im Vergleich mit dem Vortag. Damit steigt die Anzahl der bisher bekannt gewordenen Infektionen seit Beginn der Pandemie auf 120.110 landesweit. Zehn Personen sind laut den LUA-Daten im Zusammenhang mit einer Infektion seit Ostermontag als verstorben gemeldet worden, das sind 3353 seit Februar 2020. Die Anzahl der akuten Infektionen gibt das LUA mit 11.465 an. 7284 Personen seien seit Beginn der Pandemie ins Krankenhaus gebracht worden. 105.292 Personen gelten als genesen.

Für die Pfalz wurden in Summe 134 neue Infektionen gemeldet. Die Anzahl der seit Beginn der Pandemie registrierten Fälle liegt damit für die Pfalz bei 43.926. Drei neue Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion wurden gemeldet. 1476 Menschen wurden damit seit Februar 2020 in der Pfalz als verstorben registriert. 38.374 Personen gelten als gesundet.

Die Anzahl der neu gemeldeten Infektionen in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner, die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz, liegt in Rheinland-Pfalz bei 95,9 und ist damit gegenüber dem Montag (103,9) gesunken. Zweibrücken bleibt weiterhin unter der 50er-Marke und verzeichnet mit einer Inzidenz von 35,1 den niedrigsten Wert pfalzweit. Im Kreis Germersheim ist der Wert zum Vortag (171,3) wieder gesunken und liegt bei 152,7. Ludwigshafen und Speyer weisen allerdings mit 169,5 und 162,2 die höchsten Inzidenzen auf.

Hinweise:

Quelle: Die aktuellen Corona-Zahlen werden jeden Tag vom rheinland-pfälzischen Gesundheitsministerium aktualisiert und bereitgestellt. Auf dieser Grundlage aktualisiert die Redaktion täglich die Corona-Karten für die Pfalz. Wie das Ministerium auf seiner Internetseite informiert, entsprechen die Zahlen den laborbestätigten Fällen einer COVID-19 Erkrankung mit Meldeadresse in Rheinland-Pfalz, die über die Meldesoftware des Robert Koch-Instituts (RKI) gesammelt werden. Die Fälle in Rheinland-Pfalz werden von den jeweiligen Gesundheitsämtern über die Landesmeldestelle beim Landesuntersuchungsamt an das Robert Koch-Institut übermittelt. Die Zahlen beinhalten keine Schätzung der Dunkelziffer (nicht erkannte oder bestätigte Corona-Fälle).

Zahlen-Schwankungen: Hin und wieder kommt es laut der Pressestelle des Gesundheitsministeriums vor, dass die Gesundheitsämter Zahlen vom Vortag korrigieren müssen, weil eine Person zunächst einer falschen Stadt oder einem falschen Landkreis zugeordnet war. Deswegen kann es passieren, dass eine bestimmte Zahl niedriger als am Vortag ist. Auch am Wochenende werden nicht immer alle aktuellen Fallzahlen gemeldet. Desweiteren können die Angaben der Gesundheitsämter und die des LUA im Laufe eines Tages voneinander abweichen, weil unterschiedliche Datenbestände und Zeiträume betrachtet werden.