Pfalz Öffnungsperspektive für Hütten im Pfälzerwald
Für die beliebten Hütten im Pfälzerwald, die für Wanderer und Radfahrer oftmals auch als Ausflugsziel dienen, gibt es eine Öffnungsperspektive. Derzeit haben viele der Hütten noch geschlossen, obwohl die Inzidenzwerte in den jeweiligen Kommunen Außen- und teilweise sogar Innengastronomie für getestete, genesene oder geimpfte Gäste erlauben. Zum Problem wird dabei der von vielen Hüttenbetreibern bevorzugte Thekenausschank: Dabei bestellen die Gäste ihre Speisen und Getränke an der Theke und holen diese dort auch selbst ab. Das ist nach der aktuellen Corona-Verordnung nicht gestattet. Das hatten auch Landräte und Oberbürgermeister aus der Pfalz bemängelt und sich in der vergangenen Woche mit einem Schreiben an Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) gewandt.
Ab Fronleichnam möglich
Nun gibt es eine Perspektive für Hütten, die mit diesen Selbstbedienungskonzepten arbeiten. Wie David B. Freichel vom Corona-Kommunikationsstab der Landesregierung am Mittwoch mitteilt, sieht der „Perspektivplan Rheinland-Pfalz“ in der dritten Stufe, eine Öffnung des Thekenverkaufs vor. Die dritte Stufe gilt in Rheinland-Pfalz in Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die Bundesnotbremse nicht greift, ab dem 2. Juni zu Fronleichnam.
Martin Brandl, Vorsitzender des Pfälzerwald-Vereins, begrüßt das: „Ich freue mich sehr, dass wir endlich eine konkrete Perspektive für den Betrieb der Pfälzerwald-Hütten haben. Wenn die Situation sich so entwickelt, wie wir alle das hoffen, wird auch die Hüttenkultur wieder aufleben können.“
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