Neustadt Zur Sache: Wie es jetzt weitergehen soll

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Stadtverwaltungsintern diskutiert eine Projektgruppe Wohnen über Lösungsansätze. Vertreten sind die Sparten Bauen, Soziales und Ordnung sowie die Wohnungsbaugesellschaft. Parallel dazu gibt es eine Bestandsanalyse, für die Bürgermeister Ingo Röthlingshöfer als Sozialdezernent die Federführung hat. Über das Ergebnis informiert er im Ausschuss für Soziales und Senioren kommenden Mittwoch sowie in der Stadtratssitzung am 24. Oktober. Ein Konzept für bezahlbaren Wohnraum zu erstellen, wird nach seiner Einschätzung „relativ unproblematisch“ sein. Schwieriger indes werde es, Lösungen mit Blick auf Obdachlosigkeit zu finden, weshalb beide Themen auch voneinander getrennt gesehen werden müssten. Um obdachlose Menschen dauerhaft unterzubringen, gebe es zum einen sehr hohen Betreuungsbedarf, der mit dem aktuellen Personal des Sozialamts nichts zu leisten sei. Das werde zum anderen besonders deshalb wichtig, weil der kommunale Wohnraum nicht ausreiche. Hier müssten am besten relativ schnell Kapazitäten auf dem privaten Wohnungsmarkt gesucht und gefunden werden. Lösungen seien aber auch mit Blick auf zwei weitere Aspekte wichtig: Wie flexibel kann eine Ordnungsbehörde handeln, wenn ein Obdachloser zwar eine Wohnung akzeptieren würde, das aber nicht in einer Gemeinschaftsunterkunft? Und wie kann Obdachlosigkeit verhindert werden? Derweil hatte der Bund Ende September verschiedene Maßnahmen für mehr sozialen und bezahlbaren Wohnraum beschlossen. Wie berichtet, gehören fünf Milliarden Fördermittel dazu, Steuererleichterungen für Bauherren, Baukindergeld, Änderungen an den Bauvorschriften sowie mehr Wohngeld für ärmere Haushalte.

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