Neustadt Zur Sache: Wie es andere handhaben

Placeholder-Image

In direkter Nachbarschaft von Neustadt – darunter Bad Dürkheim, St. Martin, Kirrweiler und Deidesheim – wird ebenfalls ein Tourismusbeitrag erhoben. Wie berichtet, gab es dort auch zuvor einen Fremdenverkehrsbeitrag. In Speyer wird seit dem vergangenen Jahr über einen Tourismusbeitrag diskutiert. Landau hat sich bereits dagegen entschieden: Wie Speyer hatte die Stadt an der Südlichen Weinstraße zuvor keine Fremdenverkehrsabgabe verlangt. Im Hauptausschuss hatten die Freien Wähler unter anderem die Landeshauptstadt Mainz als Beispiel dafür angeführt, dass hochverschuldete Städte nicht zwingend einen solchen Beitrag erheben müssten. Indes hat es in Mainz ebenfalls nie einen Fremdenverkehrsbeitrag gegeben, wie die Pressestelle der Stadt auf RHEINPFALZ-Anfrage mitteilte. Stattdessen hat die Stadt mittlerweile einen „freiwilligen Tourismustopf“ aufgelegt, an dem sich Betriebe und Unternehmen beteiligen können – und dies laut Pressestelle auch tun. Aus diesem Topf würden zu 100 Prozent Marketingmaßnahmen gefördert, bei denen die beteiligten Firmen mitsprechen könnten. Aktuell entfallen von 100 Übernachtungen in Mainz etwa 80 auf Geschäftsreisende. |ahb

x