Neustadt Zur Sache: Werbung für die Pflege

Die Trägerschaft für den Pflegestützpunkt Neustadt ist bis Mitte 2017 an die Ökumenische Sozialstation in der Rotkreuzstraße im Schöntal vergeben. Bürgermeister Ingo Röthlingshöfer regte im Sozialausschuss an, dass bei der Neuausschreibung ein Umzug in die Innenstadt, zum Beispiel in den Klemmhof, geprüft wird. In den Pflegestützpunkten werden Angehörige über die Pflege informiert und bekommen Unterstützungsangebote. Sie werden von den Kranken- und Pflegekassen auf Grundlage des Pflege-Weiterentwicklungsgesetzes von 2008 getragen. „So eine Einrichtung muss fußläufig erreichbar sein“, begründete Röthlingshöfer seinen Vorschlag. Viel zu wenig Betroffene wüssten von dem Beratungsangebot. „Da muss Werbung gemacht. Das sind Themen, die werden uns die kommenden Jahre intensiv begleiten. Da ist Aufmerksamkeit ganz wichtig, auch um ehrenamtliches Engagement zu fördern“, sagte der Sozialdezernent. Wie berichtet, hat Röthlingshöfer im März vorgeschlagen, das Mehrgenerationenhaus, das derzeit vorübergehend im früheren Schülertreff am Alten Viehberg untergebracht ist, in die Einkaufspassage des Klemmhofs umzusiedeln. Dort gibt es Leerstände. Das einstige Mehrgenerationenhaus in der Von-Hartmann-Straße war für Asylbewerber frei gemacht worden. Die Stadtratsfraktion der Freien Wähler unterstützt die Idee und hat weitergehende Vorschläge gemacht. So soll der Klemmhof gleichzeitig zu einem Kultur- und Veranstaltungszentrum ausgebaut werden. Die FWG hat dazu für die nächste Stadtratssitzung am 21. April einen Antrag gestellt. (wkr)