Neustadt Zur Sache: Vorplatz und Steg

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Erst die Gewerbeimmobilie, dann der Bahnhofsvorplatz: So lautet die Reihenfolge, in der die Stadt Neustadt das Bahnhofsumfeld verbessern will. Für die Neugestaltung des Vorplatzes hatte bereits im vergangenen Jahr nach einem städtebaulichen Wettbewerb das Duo aus Bierbaum-Aichele (Landschaftsarchitekten) und Senger Consult (Verkehrsplanung) gewonnen. Seither führt die Stadt Gespräche mit der Deutschen Bahn und dem Land Rheinland-Pfalz. Oberbürgermeister Marc Weigel zufolge laufen die Verhandlungen gut. Auch Abstimmungsgespräche mit dem Verkehrsverbund Rhein-Neckar habe es bereits gegeben. SPD-Stadtratsmitglied und Nahverkehrsexperte Werner Schreiner sei dabei eine wertvoll Hilfe. Außerdem ist laut Oberbürgermeister nicht nur der Bahnhofsvorplatz, sondern auch der Steg ein Thema. Wie berichtet, soll sich der Wunsch vieler Neustadter nach einer Verbindung der Fußgängerüberführung über die Bahnhofsgleise in die Schillerstraße erfüllen. Bei den jüngsten Gesprächen sei festgelegt worden, den Verbindungssteg 2019 zu planen und ein Jahr später zu bauen, so Weigel. 2020 werde ohnehin an den Gleisen gearbeitet, weshalb für den Steg nicht eigens gesperrt werden müsste. 100.000 Euro an Planungskosten seien für den nächsten Haushalt vorgesehen, 800.000 Euro für den Bau würden folgen. Weigel hofft, dass das Land Geld zuschießt. Fördermittel seien bereits bei der ersten Planung vor Jahren vorgesehen gewesen – und am Plan selbst habe sich seither nichts geändert.

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