Neustadt Zur Sache: Verbrennen in Mainz

In Mainz soll Anfang 2019 eine Klärschlammverbrennungsanlage in Betrieb gehen, deren Kapazität bei bis zu 37.500 Tonnen Trockensubstanz im Jahr liegt. Als Trockensubstanz gilt der auf 30 Prozent entwässerte Klärschlamm. Dazu sollen 36,4 Millionen Euro investiert werden. Betreiberin der Anlage ist die Thermische Verwertung Mainz GmbH (TVM). An ihr ist der Wirtschaftsbetrieb Mainz mit 68 Prozent beteiligt, 26 Prozent der Anteile hält die Stadtentwässerung Kaiserslautern, zwei beziehungsweise ein Prozent halten zwei weitere Gesellschaften aus Kaiserslautern, die unter anderem für Klärschlammverwertung und den Betrieb von Kläranlagen zuständig sind. Zwei weitere Prozent hält der rheinhessische Abwasserzweckverband Untere Selz. Mit einem Prozent soll die künftige Gesellschaft zur Verwertung von Klärschlämmen für Kommunen beteiligt sein, der der ESN eventuell beitritt.
