Neustadt Zur Sache: St. Martin und Edenkoben trennen sich

Mit anderen Protagonisten, aber dem gleichen Elan möchte der TuS St. Martin den Weg in die fußballerische Eigenständigkeit beschreiten. Nach nur einem Jahr in Spielgemeinschaft mit der SpVgg Edenkoben werden beide Klubs am Ende dieser Saison wieder getrennte Wege gehen (wir informierten). Ursprünglich hätte Leonhard Gospodarczyk in St. Martin den Posten des Trainers bekleiden sollen. Der stellvertretende Obmann der Schiedsrichtervereinigung Südpfalz stammt aus St. Martin und ist in Edenkoben beheimatet. Er trainierte einst unter anderem den VfL Neustadt II und die SF Steinfeld. „Aus Verbundenheit zu seinem Heimatverein“, so wird Gospodarczyk in einem RHEINPFALZ-Artikel vom 21. März zitiert, wolle er das Amt in St. Martin annehmen. Nun ist Gospodarczyk ins zweite Glied zurückgerutscht, nach Aussage des Spielleiters Andreas Schlick ohne Zwang, sogar auf eigene Initiative hin. Statt seiner werden David Hund und Daniel Christmann die sportlichen Geschicke des ab Sommer in der C-Klasse um Punkte kämpfenden TuS lenken. Beide kehren von der SG Edesheim nach St. Martin zurück. Gospodarczyk soll nach Vorstellung der Führungsriege beratend mitwirken. „Final“ sei diese Angelegenheit „noch nicht geklärt“, sagt Andreas Schlick, ein Angebot in Richtung Gospodarczyk aber unterbreitet worden. „Wir hätten ihn gerne dabei, er war immer ein super Ansprechpartner.“ Es herrsche Konsens darüber, dass die Lösung mit zwei jungen, gut vernetzten Trainern die beste für den Verein sei. Auch Gospodarczyk sehe dies so. Insgesamt spürt Schlick eine Aufbruchstimmung. Der Zuspruch, sagt er, sei bereits während der Planungsphase enorm gewesen. (aboe)