Neustadt Zur Sache: Robuste Containerbauweise

Für den Neubau des Deidesheimer Jugendtreffs wurden dem Verbandsgemeinderat Deidesheim in seiner jüngsten Sitzung drei verschiedene Planvarianten in verschiedenen Bauweisen vorgelegt. Es gab eine Ausführung in Holz, mit Containern und eine Stahl-Konstruktion. Die Architekten hatten ihre Vorschläge nach den Vorgaben des Rates ausgerichtet. Dieser hatte beschlossen, dass die Einrichtung eine Nutzfläche von maximal zweihundert Quadratmeter haben dürfe und die Bruttobaukosten für das Gebäude 400.000 Euro nicht übersteigen sollten. Die Inneneinrichtung ist in dieser Summe nicht enthalten. Die verschiedenen Vorschläge wurden im Rat eingehend diskutiert. Schließlich habe sich die klare Mehrheit auf die kostengünstigste Variante in robuster Containerbauweise geeinigt, berichtet Verbandsbürgermeister Theo Hoffmann. Das Architekturbüro soll nun den Neubau des Jugendtreffs auf Basis der Vorlage baureif planen, so der Verbandsbürgermeister. Die Containeraußenwände sind gedämmt und können entsprechend farblich gestaltet oder mit Holz verkleidet werden. Das komplette Gebäude bekommt ein Blechdach, das auch die Schnittstellen der Einzelelemente sicher überdeckt. Der neue Jugendtreff wird neben der Integrierten Gesamtschule in das Gelände mit dem Alla-hopp-Bewegungspark eingegliedert. Die darin befindliche Toilettenanlage steht auch den Besuchern der Alla-hopp-Anlage zur Verfügung. Dafür fallen der Verwaltung für die Gestaltung der Außenanlage rund um den Jugendtreff keine Kosten mehr an. (vnl)