Neustadt Zur Sache: Jugend debattiert

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Den bundesweit ausgerichteten Schülerwettbewerb „Jugend debattiert“ gibt es seit 14 Jahren. In diesem Schuljahr nehmen daran an die 200.000 Schüler teil. Im Regionalverbund Weinstraße sind in diesem Jahr Schülerinnen und Schüler aus fünf Gymnasien vertreten: Gymnasium Edenkoben, Werner-Heisenberg-Gymnasium Bad Dürkheim, Trifels-Gymnasium Annweiler, Leibniz Gymnasium Neustadt und Hannah-Arendt-Gymnasium Haßloch. Debattiert wird auf fünf Ebenen: Auf den Wettbewerb in der Klasse (oder einer Debattier-AG) folgt der Schulwettbewerb, dann der Regionalwettbewerb zwischen Debattanten der einzelnen Schulen. Die Sieger können sich im Landeswettbewerb (in Rheinland-Pfalz in Mainz) für das Bundesfinale in Berlin qualifizieren. Gefördert wird „Jugend debattiert“ von verschiedenen Stiftungen, Schirmherr ist der Bundespräsident. Debattiert wird jeweils in Vierergruppen, wobei jeweils zwei Schüler die Pro-, zwei die Contra-Seite vertreten. Wer welche Seite vertritt, wird ausgelost. Die Schüler müssen sich daher mit drei Themen, die sie etwa zehn Tage vor dem Wettbewerb erhalten, unter allen Gesichtspunkten beschäftigen. Sie stellen dann in einem genau festgelegten Zeitrahmen ihre Positionen dar und argumentieren miteinander. Abschließend gibt jeder eine kurze Zusammenfassung der Gesprächsrunde. Die Debatte folgt damit festen Spielregeln, und auch die dafür ausgebildete Jury orientiert sich an einem Katalog von Beurteilungskriterien wie Sachkenntnis und sprachlicher Ausdruck, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft. Die Juroren geben den Debattanten aber auch Tipps für weitere Streitgespräche wie zum Beispiel darauf zu achten, auch Mitstreiter beziehungsweise Gegner ausreichend zu Wort kommen zu lassen oder sich selbst genug Redeanteile zu sichern. (hjm)

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