Neustadt Zur Sache: Gastronomen zufrieden

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„Wird dürfen bis 23 Uhr draußen ausschenken, und das passt wunderbar“, sagt Kerstin Schubing vom Restaurant „Zum Weinberg“ in Deidesheim. Bis dahin seien die Gäste auch weg und zufrieden. „Ab 23 Uhr wird bei uns kein Stuhl mehr gerückt“, sagt Marie-Luise Hahn, Geschäftsführerin des „Deidesheimer Hofs“. Mit der Deidesheimer Regelung kämen sie und ihre Gäste sehr gut klar. Schon um 22 Uhr draußen dicht zu machen, könne sie sich nicht vorstellen. „Da müsste ich ja schon ab 21.30 Uhr anfangen zusammenzuräumen und nach und nach abzukassieren“, sagt Hahn. Volker Rau, mit seinem „Turmstübl“ ebenfalls mitten in einem Wohngebiet, hält eine Außenbewirtschaftung bis 23 Uhr für einen guten Kompromiss. Länger müsse es nicht sein. Bis dahin achte er darauf, dass es draußen ruhig zugehe. „Da muss jeder ein bisschen ab und zu geben, miteinander reden. Ein gutes Verhältnis zur Nachbarschaft ist wichtig“, sagt Kirsten Beck vom „Woibauer“. Weil sie zuvor lange Jahre ein Restaurant in St. Martin geleitet habe, wisse sie aber auch, dass das Publikum dort ein anderes sei als in Deidesheim. „Dort war es schon etwas lebhafter“, so Beck. Sie verstehe die Maikammerer, sagt Sybille Kuhn, Inhaberin der „Bürgerstube“ in Lambrecht. Sie biete warme Küche bis 22 Uhr an und lasse ihre Gäste an warmen Sommerabenden noch eine Weile draußen sitzen. „Die Nachbarn sitzen ja selbst noch draußen im Garten“, sagt Kuhn. Weil direkt gegenüber eine Familie wohne, achte sie darauf, dass das Ganze nicht in Ruhestörung ausarte. Gelungen sei ihr das bislang immer gut.

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