Neustadt Zur Sache: FDP will Nikolas Palmarini aufstellen – Für die SPD kandidiert Birthe Kunze-Bergs

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Auch die FDP will einen Kandidaten für das Amt des Stadtbürgermeisters ins Rennen schicken. Nikolas Palmarini steht in den Startlöchern und soll beim Parteitag des FDP-Verbandsgemeindeverbands Edenkoben/Maikammer am Montag, 22. Januar, 19.30 Uhr, im Gutshof Ziegelhütte in Edenkoben als Bewerber gewählt werden. Seine Partei sei auf ihn zugekommen, berichtet Palmarini gegenüber der RHEINPFALZ, der sich als „Harmonisierer“, nicht als „Polarisierer“ sieht. Als Stadtbürgermeister möchte er den überparteilichen Zusammenhalt wahren, sagt er. Der Anlass für die Wahl sei ein trauriger. „Werner Kastner hinterlässt eine große Lücke, die keiner füllen kann.“ Aber es sei wichtig, kein Vakuum zu haben, findet er. Die Stadt habe viele Projekte am Laufen, die fortgeführt werden müssten. „Ich bin bekannt als ein Mann mit Visionen, der Dinge bewegen kann“, verweist der 44-Jährige beispielsweise auf die durch ihn wiederbelebte Schlittschuhbahn. Seit 14 Jahren lebt der gebürtige Münchner mit seiner Familie in Edenkoben, fühlt sich der Stadt eng verbunden. Trotzdem ist noch oft Pendeln angesagt, da seine Firma für Audioproduktion und Contentmanagement ihren Sitz in der bayerischen Landeshauptstadt hat. Zunehmend delegiere er aber Aufgaben und arbeite von zu Hause. Auch, um seine Aufgabe als FDP-Fraktionsvorsitzender im Kreistag wahrzunehmen. Im Falle einer Wahl als Stadtbürgermeister will Palmarini seine Arbeitszeit in München weiter verkürzen. Dass mehrere Parteien Kandidaten ins Rennen schicken, findet Palmarini, der 2013 auch bei der Landratswahl angetreten war, gut. „Konkurrenz ist in einer Demokratie gut. Parteien müssen Angebote machen und sich zur Wahl stellen“, findet er. „Wir sind noch in der Findungsphase“, sagt Angelika Fesenmeyer auf Anfrage. Derzeit führe man noch Gespräche, betont die Vorsitzendes des CDU-Ortsverbands. Ende der Woche werde klar sein, ob die Union einen Kandidaten in Rennen schicken wird. „Im Moment haben wir noch keinen Kandidaten“, erklärt Helga Vogelgesang für die FWG. Bei der Mitgliederversammlung am kommenden Montag wollen die Freien Wähler über Personen sprechen, aber auch einen Nachfolger für ihren Vorsitzenden Werner Kastner finden. „Das wird eine Mammutsitzung“, sagt Vogelgesang. Für die SPD wird Birthe Kunze-Bergs als Kandidatin bei der Wahl des Edenkobener Stadtbürgermeisters am 18. März antreten. Das hat der Ortsverein der Sozialdemokraten in einer Pressemitteilung erklärt. Demnach wurde die 56-jährige Juristin bei der Mitgliederversammlung am Mittwochabend in der Edenkobener Seniorenstube einstimmig nominiert. Wie Kunze-Bergs bei der Sitzung erklärte, wolle sie mit ihrer Bewerbung verstärkt sozialdemokratische Akzente in der Edenkobener Stadtpolitik setzen. Die Sozialdemokratin will demnächst ihre Ziele im einzelnen der Öffentlichkeit vorstellen.

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