Neustadt Zur Person: Michael Heinz

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Für den erfolgreichen Manager Michael Heinz, der nach einer BASF-Ausbildung als Industriekaufmann, Studium und vielen Auslandsstationen vor acht Jahren in die Vorstandsetage der BASF berufen wurde, ist Wasserball eine Schule für das Leben gewesen. Der jetzige Arbeitsdirektor und Standortleiter Ludwigshafen, Schwarzheide und Antwerpen erzählt: „Ohne den Sport wäre ich nicht da, wo ich heute bin. Ich musste als Leistungssportler Schule, Beruf, Familie und die Randsportart Wasserball unter einen Hut bringen. Das ist nicht einfach und erfordert viel Disziplin. Ich habe gelernt, wie man mit Niederlagen umgeht, dass man mit Teamwork mehr erreichen kann und dass man den inneren Schweinehund überwinden muss, um besser zu werden.“ Heinz war zuerst Leistungsschwimmer und schaffte es mit 15 Jahren, die 100 Meter Freistil unter einer Minute zurückzulegen. Das monotone Schwimmen machte ihm allerdings nicht so viel Spaß. Zunächst war er bei der Neugründung einer Wasserballmannschaft beim VW Mannheim dabei. Mit 17 Jahren spielte er in der Jugend- und Junioren-Nationalmannschaft und trat 1980 mit Mannheim in der Zweiten Liga an. 1985 erfolgte der Wechsel zum SCN. 1986 und 1987 spielte Heinz mit dem SCN in der Ersten Liga. Nach dem Abstieg folgte ein Jahr Wasserball in Mannheim sowie 15 Jahre beruflich im Ausland für die BASF. Nach der Rückkehr 2004 ging Heinz wieder für den SCN ins Wasser. Mit 49 Jahren machte er sein letztes Erstligaspiel. Heinz: „Ich habe damals festgestellt, dass ich außerhalb des Beckens für den SCN wertvoller geworden bin, als im Wasser.“ Heinz, der durch seine aktuelle Position nicht mehr so oft im Ausland unterwegs ist, sondern den Konzern häufig in Berlin vertritt, hat „eigentlich keinen Feierabend und auch kein freies Wochenende“. Jedoch müsse auch er gelegentlich Ausgleich und Ruhe finden. Jeder gehe da sicher anders damit um, aber er selbst komme am besten zur Ruhe, wenn er aktiv sei, egal, ob selbst im Becken oder am Beckenrand.

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