Kommentar RHEINPFALZ Plus Artikel Zur Neustadter SPD: Die Genossen wollen Zähne zeigen

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Die Neustadter SPD will sich aktiv in die Entwicklung der Stadt einbringen. Klare Positionen können dabei helfen.

Gegen 21.20 Uhr brandete Applaus auf im Dorfgemeinschaftshaus in Duttweiler. Die Neustadter Genossen feierten damit kurz sich und ihre Geschlossenheit. Immerhin war es am Montag gelungen, die Stadtratsliste ohne Kampfkandidaturen und mit sehr deutlichen Mehrheiten abzusegnen. Das ist eine wichtige Basis für die Arbeit im Wahlkampf, wo die SPD ja Geschlossenheit braucht. Dass geackert werden muss, wurde vor fünf Jahren deutlich, als es herbe Verluste setzte und nur noch einen Stimmenanteil von 16 Prozent gab. Mit sieben Sitzen war man in die Legislaturperiode gestartet, nach dem Wechsel des ehemaligen Linken Stefan Huber-Aydemir ins SPD-Lager zählt die Fraktion nun acht Köpfe. Die Kommunalwahl ist auch die erste Bewährungsprobe für den im September 2021 gegründeten SPD-Ortsverein Neustadt. In ihm waren der Stadtverband und die sieben Ortsvereine aufgegangen, um für mehr Schlagkraft zu sorgen. Das sollte sich nun im Wahlkampf auszahlen. Dass die SPD bereit ist, sich zu präsentieren und für sich und ihre Ziele zu werben, machten die Redner mehr als deutlich. Die Reden waren sachlich, man spürte aber doch, dass man Zähne zeigen will – in der Abgrenzung gegen Rechtsaußen und bei der Profilbildung gegenüber Oberbürgermeister/Verwaltung.

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