Neustadt Zur Geschichte: Einst Klosterherberge

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Die „Kanne“ geht auf einen Hof zurück, der zum Kloster Eußerthal gehörte. Dieses ist ab 1155 in Urkunden erwähnt. Die Zisterziensermönche in Eußerthal waren nicht nur zum Beten und Arbeiten verpflichtet, sondern auch zur Gastlichkeit. Deswegen vermutet man, dass sie auf ihrem Hof in Deidesheim von Anfang an auch eine Herberge betrieben haben. Sie führten die Herberge bis zum Jahr 1374 und verpachteten sie dann erstmals an Syfrit Siehe und seine Frau Engel. Im Gerichtsbuch der Stadt Deidesheim von 1560 bis 1729 finden sich zahlreiche Hinweise auf das Haus, das auch als „Herberg zur güldenen Kandten“ bezeichnet wurde. Wie die Stadt Deidesheim litten auch die späteren Besitzer der „Kanne“ schwer unter den Kriegen des 17. Jahrhunderts. In den 30er Jahren des 18. Jahrhunderts war in dem Haus auf Kosten der Stadt eine Hauptwache untergebracht. (ff)

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