Meinung RHEINPFALZ Plus Artikel Zum Umweltpreis der Stadt Neustadt: Bürger als Vorbilder

Nicht mehr gewollt: Steinwüste im Vorgarten.
Nicht mehr gewollt: Steinwüste im Vorgarten.

Keine Frage: Die Stadt Neustadt will mehr Grün im Stadtgebiet. Anreize bei der Gartenumgestaltung sind dabei ein wichtiger Faktor.

Umweltdezernentin Waltraud Blarr wird nicht müde, das Thema Artenvielfalt hervorzuheben und wie wichtig dabei ist, dass sich Bürger von Schottergärten verabschieden. Mit einem entsprechenden Beschluss hat der Stadtrat diese Weichen ja auch politisch gestellt. Doch das reicht nicht. Denn Bürger müssen auch über Verwaltungsvorgaben hinaus zum Mitmachen motiviert werden. Daher sind Aktionen wie der Umweltpreis 2024 unter dem Motto „Schotter raus, Grün rein“ wichtig. Auch wenn die Anzahl an Teilnehmern überschaubar war. Am Ende zählt: Es wurden tolle Projekte eingereicht. Und diese können übers Weitererzählen auch andere Bürger zum Umdenken motivieren. Das sind kleine Schritte. Aber schneller geht es wohl nicht. Daher ist es auf alle Fälle sinnvoll, dass die Stadt bei der Kipki-Förderung auch Entsiegelungen unterstützt. Jeder Anreiz zählt. Und jeder umgestaltete Garten ist ein Erfolg.

x