Neustadt Ziel: Autofahrer ausbremsen

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Der Ortseingang aus Richtung Deidesheim in Höhe An der Eselshaut 73: Für diesen Bereich sieht das städtische Ordnungsamt einen besonderen Handlungsbedarf, wenn es um Tempoüberschreitungen geht. Am Mittwochabend hat sich der Ortsbeirat damit befasst.

Wie berichtet, hatte die Behörde in der letzten Stadtratssitzung vor den Sommerferien über die erste Auswertung der mobilen Messgeräte („Smileys“) informiert. An der Eselshaut 73 war dabei einer von mehreren Standorten, an denen aus ihrer Sicht dauerhaft etwas verändert werden sollte, um Raser zu bremsen. Gemessen wurde vom 14. bis 28. Juni: 32 Prozent der kontrollierten Verkehrsteilnehmer waren dabei schneller als mit den erlaubten 50 km/h unterwegs. Wie Ortsvorsteher Dirk Herber gestern auf Anfrage informierte, sollte der Ortsbeirat so schnell wie möglich mit möglichen Maßnahmen befasst werden, weil diese unter Umständen Geld kosten und daher in die Planung für den Haushalt 2017 eingehen müssen. Vorstellen könne sich das Gremium beispielsweise, dass die Fahrbahn bei der vorhandenen Querungshilfe verschwenkt wird. Eine Lösung per „Pförtner“-Ampel sei weniger sinnvoll: Die vorhandene Fußgängerampel liege zu weit entfernt. Fahrzeuge, die zu schnell unterwegs seien, würden zu spät ausgebremst, wenn die Ampel automatisch auf Rot schaltet. Laut Herber kam der Beirat überein, dass die Stadt nun eine Verschwenkung sowie mögliche weitere Maßnahmen prüfen soll. Darüber hinaus sei begrüßt worden, dass die Messstationen das erbringen würden, was sich der Ortsbeirat erhofft habe: Objektive Daten, die belegten, ob Handlungsbedarf besteht oder nicht. Sobald wieder ein „Smiley“ nach Mußbach kommt, sollte laut Herber der Standort an der TV-Halle zum Zuge kommen. Auch dort sei eine Überwachung dringend geboten, wie es der Ortsbeirat auch festgelegt habe. |ahb

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