Neustadt
Zehn Bushaltestellen sollen barrierefrei werden
Voraussetzung dafür ist indes, dass die Haltestellen baulich dazu geeignet sind. In Hambach ist das die Haltestelle Oberhambach, in Mußbach die in der Freiherr-vom-Stein-Straße, in Gimmeldingen jene am Denkmal, in Lachen-Speyerdorf die Haltestelle Hammann und in Königsbach die am Winzer. Betroffen ist jeweils die stadteinwärts und die stadtauswärts angefahrene Richtung.
In seiner jüngsten Sitzung hat der Stadtrat beschlossen, den Auftrag an die Firma Tas & Balci Straßenbau GmbH mit Sitz in Eisenberg zu vergeben: Diese hatte das günstigste von drei Angeboten mit einem Auftragsvolumen in Höhe von knapp 229.000 Euro abgegeben.
Die Planung und der barrierefreie Ausbau liegt in der Zuständigkeit der Stadt Neustadt, das Land Rheinland-Pfalz fördert die Baumaßnahmen mit 85 Prozent. Soweit der jeweilige Platz es zuläst, werden Wartehäuschen aufgestellt. Diese wiederum werden dann einem Werbepartner angeboten – der Firma Pfälzischer Plakatanschlag Jakob Schmidt GmbH aus Pirmasens. Sofern das Unternehmen an den jeweiligen Stellen Werbepotenzial sieht, übernimmt es die Kosten für Errichtung und Unterhalt. Die übrigen Wartehäuschen bleiben in der Verantwortlichkeit der Stadt. Welche das sind, steht laut Stadtverwaltung noch nicht fest.
Werner Schreiner (SPD) regte an, beim Ausbau auf ausreichende Abstände zu anderen Fahrzeugen zu achten, damit die Busfahrer nah genug an den erhöhten Gehsteig fahren können. Gerade für beeinträchtigte Manschen sei es wichtig, möglichst ebenerdig in den Bus und wieder hinauszukommen. Teilweise sollen die Haltestellen bereits für ein Fahrgastinformationssystem vorbereitet werden, so Schreiner. Wo dies aktuell nicht möglich sei, solle das geschehen, wenn ein solches installiert werde. In jedem Fall sollten die Anlagen jedoch möglichst ähnlich dem noch am Hauptbahnhof zu installierenden System sein, um Verwirrung vorzubeugen.
Matthias Frey erinnerte an einen früheren Antrag der FDP, die Dächer der Wartehäuschen zu begrünen.