Neustadt Wochenspiegel:
Dass die Stadtverwaltung Strecken für Mountainbiker im Stadtwald ausweisen will, klingt erst mal ganz okay. Der Hinweis von Umweltdezernentin Waltraud Blarr, dass die Möglichkeiten wegen der vielen Schutzgebiete allerdings arg limitiert seien, kommt bei den Betroffenen freilich überhaupt nicht gut an. Nicht wenige MTB-Freunde fragen sich, warum jetzt plötzlich Schilder nach dem Motto MTB erlaubt oder nicht erlaubt notwendig sind. Und sie befürchten, durch eine solche Reglementierung (noch mehr) in eine dunkle Ecke abgedrängt zu werden. Auf der Facebookseite der RHEINPFALZ haben sich nicht wenige zu Wort gemeldet. Tenor: Gegenseitiger Respekt zwischen Wanderern und MTB-Fahrern bringt viel mehr als Schilder – und funktioniert überwiegend schon jetzt. Wir unterstellen mal, dass Blarr mit dem geplanten Konzept nicht nur Wanderer schützen, sondern auch MTB-Freunden etwas Gutes tun will. Der Schuss kann aber schnell nach hinten losgehen. Auf uns losgegangen sind einige Facebooknutzer wegen der Bebilderung des Beitrags. Der Vorwurf: Wir wollten damit Stimmung gegen Mountainbiker machen. Ganz ehrlich: Dass das so interpretiert werden könnte, kam uns zu keiner Sekunde in den Sinn ... Ebenfalls eifrig diskutiert wurde auf der RHEINPFALZ-Facebookseite über das Aus für das Repair-Café. Die Meinungen sind geteilt: Manche loben den „aufmerksamen Bürger“, weil es gefährlich sei, wenn Laien Elektrogeräte reparierten. Andere prangern das „Bürokratentum“ an, das ein tolles Projekt zerstört habe. Beide Standpunkte sind nachvollziehbar. Die letzte Chance: Ein Elektriker stellt sich ehrenamtlich zur Verfügung. Allerdings lastet die gesamte Haftung dann auf dessen Schultern ...