Neustadt Winzervereinigung: Mitdiskutieren und weiterbilden

Jedes sechste Glas Pfälzer Wein stammt nach Aussage der Vereinigung Pfälzer Winzergenossenschaften (VPW) von den derzeit 13 Mitgliedsbetrieben von Unterhaardt bis Südpfalz. Dies rechnet sich der Verband anhand der bewirtschafteten Rebfläche von 3600 Hektar aus, die etwa einem Fünftel der Gesamtanbaufläche in der Pfalz entspreche.
Bei der Mitgliederversammlung in Kallstadt berichtete der Vorstand um den Vorsitzenden Albert Kallfelz (Wachenheim) und die beiden Stellvertreter Thomas Vogel (Herxheim am Berg) und Gerald Niederberger (Deidesheim) über eine gemeinsame Anzeigenlinie, an der sich im vergangenen Jahr alle VPW-Genossenschaften beteiligten haben. Zudem wurde der Onlineauftritt www.vpw-wein.de überarbeitet und es wurden überbetriebliche Weiterbildungsmaßnahmen für Auszubildende und Mitarbeiter der Vinotheken organisiert. Besonders wichtig ist dem Führungstrio, dass die Winzergenossenschaften sich in die Diskussion um Belange des Berufsstands einbringen. „Als wichtige Gruppierung in der Pfalz wollen wir in der Weinbaupolitik und Weinwerbung einen Beitrag zur Weiterentwicklung leisten“, so Kallfelz in einer Pressemitteilung . Die überbetriebliche Ausbildung soll weiter ausgebaut, daneben sollen Studentenprojekte der Hochschulen gefördert werden. Für 2017 steht eine Exkursion der Führungskräfte an. Die Vereinigung Pfälzer Winzergenossenschaften wurde 1971 gegründet. Nach Verbandsangaben gehören ihr mehr als 350 Familien im Haupt- und fast 550 im Nebenerwerb an. Aus der Region Neustadt gehören die Hambacher Schloss Kellerei, die Winzergenossenschaft Weinbiet (Mußbach), die Winzervereine Forst und Deidesheim, die Weinmacher GmbH Niederkirchen, die Rietburg Winzergenossenschaft und die Winzergenossenschaft Edenkoben dazu. |rhp