Gewichtheben
Wieso Gewichtheber im Sportzentrum der TSG Haßloch Teppich verlegen
So langsam wird es zur Tradition: Bereits zum dritten Mal seit 2023 richten die Haßlocher Gewichtheber den DGJ-Supercup aus, eine Art deutsche Meisterschaft der Länderauswahlmannschaften. Der erste Saisonhöhepunkt der deutschen Gewichtheberjugend, der unter Siebzehnjährigen, „wird in diesem Jahr noch zahlreicher besucht sein als im vergangenen Jahr“, sagt Dennis Eichner, Abteilungsleiter und TSG-Jugendtrainer. Mit 132 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus ganz Deutschland sei es für Haßloch ein Rekordteilnehmerfeld. Am Freitag rechnet Eichner „über den Tag verteilt“ mit insgesamt 300 Besuchern, am Samstag mit rund 250.
Auch mit einem erfahrenen Organisationsteam werde die Veranstaltung im TSG-Sportzentrum zwar eine Herausforderung. „Dank der zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer wird sie aber sicher wieder ein Erfolg“, ist sich der Abteilungsleiter sicher. Er spricht von 30 bis 40 Helfern „über beide Tage verteilt“. Angefangen beim erfahrenen Hallensprecher Jens Urich, der wie in den vergangenen Jahren durch die Veranstaltungen führen werde, bis hin zu den zahlreichen Eltern, die vom Aufbau über die Verpflegung und den Abbau zum Gelingen der Meisterschaft beitrügen. Nachwuchsathleten sowie erfahrene und altgediente Abteilungsmitglieder kümmerten sich außerdem ums Scheibenschieben, um Wettkampfmusik, Versuchsermittlung oder aber seien im Wettkampfbüro im Einsatz. Eichner betont: „Ohne die Hilfe der Ehrenamtlichen wäre eine solche Großveranstaltung nicht zu stemmen.“
Bühne aufbauen
Am Donnerstagabend ab 18 Uhr sind Helfer mit handwerklichem Geschick gefragt: Die Haßlocher bauen ihre Bundesliga-Bühne in zwei Dritteln der TSG-Sporthalle auf. „Das dauert so zwei, drei Stunden“, weiß Dennis Eichner aus Erfahrung. Außerdem installieren die Gastgeber eine Leinwand für das Beamerprotokoll, so dass alle Zuschauer sehen können, „wer gerade wie vorne liegt“. Die Heber selbst werden zudem ins rechte Licht gerückt, denn die TSG-Gewichtheber haben sich „extra dieses Jahr eine neue Bühnenbeleuchtung angeschafft für knappe 2300 Euro“. Zudem wird es motivierende Musik geben, wenn die jungen Heber die Bühne betreten. „Klassisch, wie immer“, sagt Dennis Eichner dazu. In einem Drittel der großen Sporthalle werden die Athletikdisziplinen Kugelschocken, Dreierhopp und Sternenlauf ausgeübt und bewertet.
Die Helfer sind übrigens ebenfalls als Teppichverleger gefragt. „Wir müssen die Halle, alles, was bestuhlt wird, mit Teppich auslegen, damit der neue Hallenboden nicht beschädigt wird“, erklärt Dennis Eichner. Die Teppichplatten seien vorhanden.
Geld für die Abteilung
Trotz der vielen Arbeit ist es der TSG-Abteilung wichtig, solch einen großen Wettkampf auszurichten. „Bei uns liegt der Schwerpunkt auf der Jugend“, betont Eichner. In der Abteilung würden Grillfeste und Ausflüge angeboten. Trainingsgeräte müssten ebenso besorgt werden wie Trikots. Eichner: „Wir müssen gucken, dass wir die Abteilung finanziert bekommen.“ Solche Meisterschaften seien eine Möglichkeit, „um ein bisschen an Geld zu kommen“. Über den Hauptverein würden nur Startgebühren für regionale Meisterschaften bezahlt. Am 13. Juni werden die TSG-Heber noch die Rheinland-Pfalz-Meisterschaften der Acht- bis 17-Jährigen ausrichten. Jetzt am Freitag und Samstag werden die Haßlocher vor der Halle grillen. Getränkeausschank und Essensausgabe sind im Foyer des Sportzentrums geplant.
Der Wettkampf in Haßloch ist nicht irgendeiner. Es gebe drei große Wettkämpfe für die Nachwuchsheber in Deutschland, erklärt der Haßlocher Abteilungsleiter. Beim DGJ-Supercup, dem Vergleich der Landesverbände, kämpfen die besten Nachwuchsheber gemeinsam mit ihren Landesteams um den Titel. Laut Eichner gibt es eine Einzel- wie eine Länderwertung: „Es ist eigentlich wie eine deutsche Meisterschaft.“
Bundestrainer kommt
Die deutschen Nachwuchsmeisterschaften der 14- bis 17-Jährigen gebe es stets am Jahresende – hier würden nur Gewichte gehoben. Ende Juni würden die internationalen deutschen Jugendmehrkampfmeisterschaften ausgetragen – mit Gewichtheben und den Athletikwettbewerben Kugelschocken, Dreierhopp und Sternenlauf. Dies sei quasi das Gleiche wie der Länderpokal, informiert Eichner. Nur gebe es dabei keine Länder-, sondern eine Vereinswertung.
Jetzt beim Jugendländerpokal sowie den internationalen deutschen Meisterschaften könnten sich die Nachwuchsheber für die Jugend-EM qualifizieren, informiert Eichner. Bei beiden Wettkämpfen, nun also in Haßloch, sei deshalb ebenfalls Nachwuchsbundestrainer David Kurch vor Ort. Der nutze die Gelegenheit, um von den Athleten Technikanalysen zu machen. Er messe ebenso deren Griffkraft. Dennis Eichner erklärt: „Die Griffkraft ist wichtig, damit man höhere Gewichte an der Hantel festhalten kann.“ Außerdem werde der Bundestrainer vor Wettkampfbeginn das biologische Alter des Nachwuchses ermitteln, „indem er die Körpergröße stehend und sitzend ermittelt, um festzustellen, ob jemand ein Früh- oder Spätentwickler ist“. Das Körpergewicht fließe ebenfalls in die Bewertung ein.
Ohne Haßlocher
Die Wettkämpfe beginnen am Freitag um 11, am Samstag bereits um 9 Uhr. Haßlocher Athleten treten diesmal allerdings nicht an. „Wir haben zwei Ausfälle“, informiert Eichner. Larkin Klein sei krank, Benjamin Eichner lange krank gewesen. „Beide haben diese Woche erst wieder mit dem Training angefangen. Die Gesundheit geht vor.“
So langsam wird es zur Tradition! Bereits zum dritten Mal seit 2023 richten die Haßlocher Gewichtheber den DGJ-Supercup aus. Der erste Saisonhöhepunkt der deutschen Gewichtheberjugend der unter siebzehnjährigen wird in diesem Jahr noch zahlreicher besucht sein, als im vergangenen Jahr. Mit 132 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus ganz Deutschland ist es für Haßloch ein Rekordteilnehmerfeld.
Aber mit einem erfahrenen Organisationsteam wird die Veranstaltung, die am 27. und 28.03. stattfinden wird, zwar eine Herausforderung, dank der zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, aber sicher wieder ein Erfolg.
Angefangen beim erfahrenen Sprecher Jens Urich, der wie in den vergangenen Jahren durch die Veranstaltungen führen wird, über die zahlreichen Eltern, welche vom Aufbau über die Verpflegung, den Abbau zum Gelingen der Meisterschaft beitragen oder die Nachwuchsathletinnen und -athleten sowie erfahrenen und altgedienten Abteilungsmitglieder, die vom Scheibenschieben, der Wettkampfmusik, der Versuchsermittlung oder dem Wettkampfbüro die notwendigen Positionen besetzen. Ohne die Hilfe der Ehrenamtlichen wäre eine solche Großveranstaltung nicht zu stemmen.
Die Haßlocher Gewichtheberfamilie freut sich auf die Deutsche Gewichtheberjugend am 27./28.03.2026.
Die Wettkämpfe beginnen am Freitag um 11, am Samstag um 9 Uhr.