Neustadt Weiße Heimspielweste
«Hassloch.»Das erwartet schwere Spitzenspiel in der Regionalliga der Haßlocher Kegler gegen den KSC 56 Pirmasens I entschied die TSG Haßloch mit 5517:5397 Kegeln für sich. Da Sembach auswärts gepatzt hat, liegen nun drei Mannschaften punktgleich an der Tabellenspitze, teilt die TSG mit. Auch Haßloch II gelang in der Landesliga ein knapper Auswärtssieg.
Auf unerwartet schwierigen Bahnen im TSG-Sportzentrum mussten Gerhard Bernatz (893) und Paul Jung (954) nach den ersten 100 Wurf noch einem Rückstand hinterherlaufen, übergaben dann aber im weiteren Verlauf einen Vorsprung von 62 Kegeln den nachfolgenden Spielern. Etwas ungewohnt präsentierte sich die Mittelachse mit Marcus Diecker (950) und Christian Stögbauer (879), waren sie doch bisher bei Heimspielen die Garanten für Pluspunkte. Diesmal betrieben sie nur Schadensbegrenzung mit einem Zwischenstand von 57 Kegeln auf der Habenseite. So blieb es Harald Stoner (905) und Karl-Heinz Nied (936) überlassen, die Punkte sicher in Haßloch zu halten: Nach einem holprigen Start gaben sie ab Durchgang zwei Gas und sicherten mit einem Plus von 120 Kegeln den achten Heimsieg. Mannschaftskapitän Karl-Heinz Nied ist weiterhin positiv gestimmt: „Als Einzige in der Liga haben wir noch eine blütenweiße Heimspielweste, und das mit durchweg dreistelliger Ergebnisdifferenz zum Gegner.“ Und in den verbleibenden drei Heimspielen komme mit Sembach nur noch ein Gegner aus der Spitzengruppe ins TSG-Sportzentrum nach Haßloch. In der Landesliga verbuchte die TSG Haßloch II in einem spannenden Match bei ESV Pirmasens I mit 5170:5166 Kegeln den zweiten Auswärtssieg in Folge. Auf der Sechs-Bahnen-Anlage mussten Hans-Jürgen Armbrust (818), Wolfgang Gast (836) und Ewald Louis (866) noch einen Rückstand von 56 Kegeln übergeben. In einem spannenden Schlussspurt erkämpften dann Dieter Rackow (919), Andreas Wendt (836) und Eddy Philipp (896) den knappen Sieg für Haßloch. Die TSG III verlor in der Viererliga bei KSV Landstuhl I. Es spielten: Frank Löwer (771), Moritz Fuhrmann (752), Stefan Scheurer (845) und Hans-Peter Grohe (837).