Neustadt
Wasserball: SC Neustadt im kleinen Becken beim SV Weiden
Der SCN hat in bislang fünf Partien drei Punkte erbeutet. Insgesamt zehn Mannschaften sind in den zwei unteren Gruppen der Bundesliga gemeldet. Während sich in der A-Gruppe die stärksten Wasserball-Teams messen, werden in dieser Saison ausnahmsweise in zwei Untergruppen die Absteiger und eventuellen Aufsteiger in die A-Gruppe ausgespielt. Die jeweils drei Tabellenletzten der beiden Gruppen tragen in einer Zwischenrunde weitere Partien aus, in denen es um den Klassenverbleib geht. So sind die ersten Rundenbegegnungen eine wichtige Standortbestimmung: Gastgeber Weiden hat in fünf Spielen einen Sieg erzielt, jedoch in Düsseldorf nur mit 7:8 verloren. In der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt hatte es für den SCN am Sonntag eine 2:9-Niederlage gegeben. Weiden und Neustadt siegten jeweils zu Hause gegen Würzburg.
SCN-Chefcoach Davorin Golubic ist beruflich verhindert. Ihn vertritt Jugendtrainer Peter Jacqué. Der kann auf 13 einsatzbereite Spieler bauen. Darunter ist erneut das Trio Moritz Giese, Philipp Guth und Silas Beck, das noch für das U18-Team spielberechtigt ist. Matthias Held, Benedikt Hummel und Fernando Mongrell sind die erfahrenen Wasserballer. Der Rest kommt aus dem U20-Nachwuchs.
Die schnellen SCN-Spieler erwartet im engen, kurzen Becken in Weiden eine ungewohnte Szenerie. Jacqué: „Weiden spielt mit einer Ausnahmegenehmigung in der Ersten Liga. Dort gibt es nur ein 25-Meter-Becken. Wir simulierten diese Situation im Training.“ Im Neustadter Stadionbad haben die Wasserballer im 50-Meter-Becken ein großes Spielfeld – hier fordert er seine Mannen nach Ballbesitz auf, sofort in den Angriff zu kraulen. Die jungen Spieler kommen so zu Kontertoren. In Weiden können diese Trümpfe nur schwer stechen. Doch Jacqué bleibt Optimist: „Wir können unsere Spielweise anpassen.“
So spielen sie
SCN: Hendrik Hummel – Held, Mongrell, Benedikt Hummel, Spandick, Schädler, Lukas Schwarzkopf, Hrvic, Guth, Giese, Beck, Vagts, Luis Ananias.