Neustadt Von bösen Banditen und einem Zauberkürbis

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Das diesjährige Stück für das traditionelle Forster Kindertheater stammt aus der Feder eines Forsters, des mittlerweile verstorbenen Albert Kaltenegger. Er hatte die Geschichte bereits vor 25 Jahren speziell für Kinder geschrieben. Das Werk wurde damals auch uraufgeführt: Der „Schatz der Bleifußindianer“ wird wohl nicht in Forster Gefilden zu suchen sein. Doch handelt die turbulente Geschichte von einer Forster Familie auf Abenteuerreise.

Eine Forster Familie mit zwei Kindern verbringt ihren Urlaub in Amerika. Während einer Autopanne werden sie Zeugen eines Überfalls auf die Bleifußindianer. Die Banditen stehlen den Bleifußindianern ihren Zauberkürbis WO-TA-HÄD, um damit deren sagenhaften Schatz zu erpressen. Mit Hilfe eines Indianergeistes gelingt es der Familie, den Banditen den Kürbis abzujagen und den Indianern zurückzubringen. Die Premiere dazu startet heute um 16 Uhr in den Räumen des Kindertheaters im alten Schulhof. Daneben gibt es noch vier weitere Aufführungen. In der Pause werden die Gäste mit Kaffee und Kuchen bewirtet. Das Forster Kindertheater als Zweig des örtlichen Brauchtumsvereins ist 32 Jahre alt und trägt seinen Namen zu Recht: Denn es dürfen nur Kinder im Alter zwischen sechs und 13 Jahren aus dem Ort mitspielen. Nachwuchsmangel herrscht dabei keineswegs. Im Gegenteil, gibt es doch oft Bewerbungen aus den Nachbargemeinden. Die Geschichte der ersten 20 Jahre hat Gründerin Brigitte Dietz in zwei Büchern dokumentiert, eine Chronik mit Bildern und Texten. Die neue Leiterin Anja Mosbacher-Blanz hat das Amt von Ursula Lucas vor vier Jahren übernommen, die diese einzigartige Tradition nach Dietz betreut hatte. Die Kostüme, Bilder und Requisiten werden alle in Handarbeit mit den Kindern hergestellt. Jetzt spielen 24 Jungen und Mädchen mit. Regie führen Anja Mosbacher-Blanz und Birgit Walters. Für Musik, Licht und Ton zeichnet Lexi Heinemann verantwortlich. Das Bühnenbild haben Alexandra Veil, Lexi Heinemann und Manuela Sotiriou gestaltet und gemalt. Als Erzählerinnen sprechen Eva Blanz und Jana Müller. Ensemble/Termine Vater Bruno: Joseph Blanz, Mutter Emilie: Lilli Heinemann, Tochter Katrin: Ruby Heinemann, Tochter Katherina: Victoria Lucas: Banditenchef Al Canone: Alex Sotiriou: Banditenbraut Schnelle Nelly: Benno Blanz, 1. Bandit Rambo: Leon Hayes, 2. Bandit Saufaus: Julius Wenser, 3. Bandit Schluckspecht: Christopher Prinz, 4. Bandit Hasenfuß: Peter Walters, 5. Bandit Schenkein: Levi Friese, Indianergeist Camen-Bär: Fabius Vogel, Indianerhäuptling Octo-Bär: Vito Babuscio, Indianermädchen Kleine Wolke: Christina Sotiriou, Indianermädchen Schneller Blitz: Anna Heinemann, 1. Indianer Erd-Bär: Carlotta Molitor, 2. Indianer Brom-Bär: Amy Hayes, 3. Indianer Wasch-Bär: Filip Veil, 4. Indianer Sau-Bär: Adrian Börder, 5. Indianer Him-Bär: Sarah Nelz, Saloonwirt Mac Ronald: Christoph Frank, Saloondame Carmen: Anne Müller, Sheriff John Mayne: Leonard Molitor. Aufführungen: Alter Schuhof, Weinstraße 38 in Forst am Montag, 20. Juni, Freitag, 24. Juni, Sonntag, 26. Juni, Dienstag 28. Juni sowie Samstag, 2. Juli jeweils um 16 Uhr. Eintritt: Kinder 250 Cent, Erwachsene 400 Cent. |piw

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