Neustadt Viermal wegen Waldbrand alarmiert

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Die Feuerwehren der Verbandsgemeinde Deidesheim sind derzeit stark gefordert. In 17 Tagen wurden die Wehren 16-mal alarmiert, unter anderem zu vier Waldbränden. Das berichtete Wehrleiter Torsten Ritzmann gestern.

Zweimal wurde die Feuerwehr Deidesheim in den Deidesheimer Wald in den Bereich der Michaelskapelle gerufen, wobei sich die Rauchentwicklung zum Glück als Fehlalarm herausstellte. Gerade gestern wurde ein Brand im Bereich der Waldschenke festgestellt, der durch das schnelle Eingreifen der Deidesheimer Wehr zügig abgelöscht werden konnte. Zudem galt es, in Ruppertsberg einen für diese Jahreszeit ungewöhnlichen Kaminbrand abzuarbeiten. In Meckenheim war einem Alarm, verursacht durch einen häuslichen Rauchmelder, auf den Grund zu gehen, der sich ebenfalls als Fehlalarm herausstellte. Dreimal war die Feuerwehr in Meckenheim und Deidesheim unterwegs, um Wasserschäden in Kellern zu beseitigen. Zudem brannte noch ein Pkw zwischen Niederkirchen und Friedelsheim, der schnell abgelöscht wurde. Im Anschluss musste in der Steingasse in Deidesheim bei einer Notfalltüröffnung schnelle Hilfe geleistet werden. Und ein brennender Baum war an der Umgehungsstraße in Forst zu löschen. Ein gemeldeter Wohnungsbrand auf Grund einer starken Rauchentwicklung in der Bennstraße in Deidesheim stellte sich als Fehlalarm heraus. Ritzmann: „Die Rauchentwicklung war die Folge einer Warmwasseraufbereitung.“ Nachbarschaftliche Löschhilfe der Feuerwehr Meckenheim war bei einem Großbrand zwischen Schifferstadt und Böhl-Iggelheim fast das komplette vergangene Wochenende über gefordert. Die Wehrleute aus Meckenheim hatten die Wasserversorgung über eine Strecke von drei Kilometern sichergestellt. „Aufgrund der extremen Trockenheit im Wald und auch in den Außen- und Feldbereichen“ weist Ritzmann auf das Rauchverbot im Wald sowie den notwendigen sorgsamen Umgang mit offenem Feuer hin. (ff)

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