Neustadt Verteilung der Flüchtlinge

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Für Flüchtlinge ist in Deutschland zunächst das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge zuständig. Dieses stellt, soweit möglich, die Identität der Menschen fest, eröffnet das Asylverfahren und weist ihnen einen Platz in einer der Sammelunterkünfte der Länder zu. Dort können sie – theoretisch – bis zu drei Monate lang bleiben. Da die Unterkünfte aber überfüllt sind, verkürzt sich die Zeit im Moment. In Rheinland-Pfalz gibt es eine Sammelunterkunft in Trier, die für 700 Asylbegehrende ausgelegt ist, und eine Außenstelle in Ingelheim, die im Juni 2013 in Betrieb ging. Rheinland-Pfalz muss 4,8 Prozent aller in Deutschland registrierten Flüchtlinge aufnehmen. Die Quote berechnet sich nach der Einwohnerzahl und dem Steueraufkommen. Die meisten Flüchtlinge nimmt Baden-Württemberg auf (12,9 Prozent). Von den Sammelunterkünften werden die Flüchtlinge auf die Kommunen verteilt. In Neustadt ist es Praxis, alleinstehende Männer, im Ausnahmefall auch Frauen, in der Gemeinschaftsunterkunft unterzubringen. Für Familien werden Wohnungen gesucht. Die Stadt verfügt über 18 Wohnungen, drei davon werden zurzeit renoviert. Eine Gemeinschaftsunterkunft gibt es seit Jahresbeginn in der ehemaligen Fachklinik in Haardt. Die Klinik steht, wie berichtet, nur vorübergehend zur Verfügung. Die Stadt hat das zuvor leerstehende Gebäude gemietet, da zurzeit noch über die weitere Nutzung gestritten wird. (kkr)

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