Neustadt Verkehr soll besser gelenkt werden

Der Ortsbeirat Gimmeldingen hofft, dass die Besucher künftig per Radio erfahren, wenn die Parkplätze beim Mandelblütenfest voll
Der Ortsbeirat Gimmeldingen hofft, dass die Besucher künftig per Radio erfahren, wenn die Parkplätze beim Mandelblütenfest voll sind.

Beim Mandelblütenfest will der Ortsbeirat Gimmeldingen künftig das Interesse der Medien frühzeitig nutzen, um Einfluss auf die Lenkung des Verkehrs zu nehmen. Das hat das Gremium am Donnerstag angekündigt.

Autofahrer aus Richtung Süden sollen möglichst in Neustadt-Süd von der A 65 abfahren, Autofahrer aus Richtung Norden bei Deidesheim. Möglichkeiten, mit Schildern an der Autobahn darauf hinzuweisen, gebe es nicht, sagte Ortsvorsteherin Claudia Albrecht (CDU) in der Ortsbeiratssitzung. Hinweise auf Veranstaltungen seien an Autobahnen generell verboten. Auch dürfe man nicht auf benachbarte landwirtschaftliche Grundstücke ausweichen. Der Beirat hofft, dass die Polizei per Radio darauf hinweist, wenn die ortsnahen Parkplätze überfüllt sind und Besucher sinnvollerweise auf Shuttle-Verkehr umsteigen sollten. Zugestimmt hat der Beirat der Offenlage der Fortschreibung des Flächennutzungsplans zum Thema Windenergie. Allerdings ist das Gremium mehrheitlich der Meinung, dass für die Windanlagen eine Höhenbegrenzung festgeschrieben werden sollte. Die Verwaltung lehnt dies ab. Eine solche Einschränkung käme einer Verhinderungsplanung gleich, heißt es in der Begründung. Dies wird im Beirat durchaus auch gesehen, aber positiv. „Das ist in Ordnung so“, sagte beispielsweise Erich Peters (CDU). Auch Matthias Frey (FDP) plädierte für die Einschränkung: „Wir können nicht alles genehmigen, nur weil es gerade schick ist.“ Die Kommune müsse den Schutz des Landschaftsbildes im Blick haben. Widerspruch kam von Jens Wacker, SPD, der auf die Argumentation der Verwaltung verwies. Der Ortsbeirat beschloss außerdem, für die Neubergstraße einseitig bergauf Parknischen zu beantragen. Während des Mandelblütenfests soll ein Parkverbot gelten. Albrecht rief darüber hinaus zu einem entschlossenen Vorgehen gegenüber Hundebesitzern auf, die den Kot ihrer Tiere im öffentlichen Raum nicht beseitigen. Außerdem teilte sie mit, dass die Bäckerei Stahl mitsamt der Postfiliale in die Haberackerstraße umzieht.

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