Neustadt RHEINPFALZ Plus Artikel Urlaub trotz Pandemie? Wie die Neustadter für den Sommer planen

Pascal Bender
Pascal Bender

Trotz Pandemie in Urlaub fahren oder lieber zu Hause bleiben? Wir haben uns in der Neustadter Fußgängerzone umgehört.

Nicola Dürk-Killet aus Deidesheim fliegt Ende Mai nach Griechenland, um für zweieinhalb Monate als „Working Guest“ – arbeitender Gast – in einem Hotel zu bleiben. Im Moment sei sie noch auf der Suche nach einer Arztpraxis, erzählt sie, bei der sie frühestens 72 Stunden vor dem Abflug einen PCR-Test machen kann. „Ich habe ein bisschen Angst, dass das nicht klappt und ich dann nicht mitfliegen kann“, sagt sie. Was die Ansteckungsgefahr angeht, macht sie sich keine Sorgen: „Das Hotel hat ein Hygienekonzept, und es ist ja nicht in der Großstadt, also warum sollte ich mich dort eher anstecken als hier?“

Pascal Bender aus Neustadt plant für das Fronleichnamswochenende einen Kurztrip ins Allgäu. „Wir hatten eigentlich eine Motorradtour nach Kärnten geplant“, sagt er. An der österreichischen Grenze ist aber zurzeit noch ein negativer Corona-Test notwendig. „Deshalb machen wir das lieber, wenn die Lage etwas entspannter ist. Die Geduld habe ich dann auch noch“, sagt Bender.

„Muss nicht gleich Italien sein“

Für Hilde und Franz Horn, die ebenfalls in Neustadt leben, gibt es keine große Überlegung, wo es in diesem Jahr hingehen soll. „Wir fahren in meinen Heimatort Lenggries in Bayern“, sagt Hilde Horn. Allerdings soll es erst im Spätjahr losgehen: „Ich denke schon, dass die Corona-Situation bis dahin besser geworden ist.“

Rebecca Schuberth weiß dagegen noch nicht, ob es mit einer größeren Urlaubsreise in diesem Jahr klappt. „Es kann ja auch nicht schaden, wenn man zu Hause bleibt“, sagt sie. „Vielleicht schaffen wir es mal, nach Berlin zu fahren, es muss ja nicht gleich Italien sein.“

Hilde und Franz Horn
Hilde und Franz Horn
Rebecca Schuberth
Rebecca Schuberth
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