Neustadt Umweltausschuss: Baumplan kommt erst im Herbst

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Wo in Neustadt im Innenbereich Bäume gepflanzt werden können, kann die Abteilung Grünflächen frühestens im Herbst beurteilen. Im Außenbereich scheitern Anpflanzung oft am Veto des Landesbetriebs Mobilität (LBM). Das erklärte Klaus Hünerfauth von der Abteilung Landwirtschaft und Umwelt am Donnerstagabend vor dem Umweltausschuss.

Die Stadt hatte die Bürger bis zum Juli 2015 aufgerufen, potenzielle Standorte für Neu- oder Nachpflanzungen von Bäumen zu benennen. Es soll ein Spendenwettbewerb für Baumpflanzungen ins Leben gerufen werden. Auch über die Organisation von Baumpflegeteams wird nachgedacht. Auf Antrag der SPD berichteten Dezernentin Waltraud Blarr und Klaus Hünerfauth, der Verantwortliche für Naturschutz und Landschaftspflege bei der Stadt, über den Stand der Aktion. Laut Blarr sei geplant, bis zum Frühjahr die möglichen Standorte digital zu erfassen und die Spendenaktion zu starten. Die Abteilung Grünflächen bekomme einen eigenen Kleinbagger. Damit müssten die Arbeiten nicht mehr fremdvergeben werden, was der Stadt viel Geld spare. Nach Angaben von Hünerfauth hätten Bürger, Ortsbeiräte und Umweltverbände rund 20 Vorschläge gemacht. Für den Innenbereich sei die Abteilung Grünflächen zuständig, die erst drei weitere „Baustellen“ abarbeiten müsse: die Spielleitplanung, die neuen Friedhofsbestattungsformen und die Parksanierungen. Deshalb dauere es wohl bis Herbst, ehe eine Bewertung der Vorschläge vorgelegt werden könne. Im Außenbereich scheiterten viele Vorschläge daran, dass es sich um Privatgrundstücke handeln würde oder die Straßenbehörde nicht mitmache: „Der LBM wehrt sich gegen Bäume, die näher als vier Meter an einer Straße gepflanzt werden.“ Drei Vorschläge würden aber umgesetzt. So sei die Pflanzung von 40 Erlen und Weiden beim Bürgergraben bereits beschlossen als Ausgleichsmaßnahme. Rechts und links der Mußbacher Landstraße würden 25 Bäume nachgepflanzt. Zwischen Hambach und Diedesfeld seien zehn Ebereschen geplant. Waltraud Blarr betonte, dass es bei dem Projekt nicht nur um die Anpflanzung gehe, sondern das stets auch die in den ersten drei Jahren so wichtige Bewässerung organisiert werden müsse. (wkr)

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