Neustadt TSG nun in Pokal-Endrunde

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NEUSTADT/HASSLOCH. Mit zwei echten Krachern warteten am vergangenen Wochenende die Neustadter und Haßlocher Basketballer auf. Während die TSG Neustadt zu Hause im Pokal-Viertelfinale den eine Etage höher spielenden Landesligisten VTS Zweibrücken mit 72:67 aus dem Wettbewerb warf, gewan-nen die Gorillas ihr Nachholspiel beim Tabellenvierten TV Ramstein mit 80:61 und schlossen dadurch in der B-Klasse zum punktgleichen Spitzenreiter TV Clausen auf.

Mit Ausnahme einiger Minuten im ersten Viertel musste die TSG Neustadt den Gästen lange Zeit hinterherlaufen. So lag man nicht nur zur Pause (33:41), sondern auch nach dem dritten Viertel mit sechs Zählern (51:57) zurück. Doch die TSG gab nicht auf: Erst erzielte man Mitte des letzten Viertels den Gleichstand, ging anschließend in Führung und gab sie trotz eines starken gegnerischen Endspurts nicht mehr her. „Den knappen Sieg haben wir uns zuletzt mit einer starken Verteidigung über die Zeit gebracht“, meinte hinterher Mannschaftsführer Jacob Christmann. Erfreulich auch die Rückkehr von Sebastian Swiatczak, der nach langer Verletzungspause erstmals wieder mitmachte und zehn Punkte beisteuerte. Mit diesem Sieg erreichten die TSG-Basketballer erstmals das „Basketball-Final-four“ (Pokal-Endrunde der letzten Vier), das am 19./20. März in Maxdorf ausgetragen wird. Und sie hatten auch noch Losglück, weil sie dort auf den Bezirksliga-Spitzenreiter Towers Speyer treffen, während die beiden eine Etage höher spielenden Landesligisten 1. FC Kaiserslautern II und SG Maxdorf/Frankenthal das zweite Halbfinale austragen. Eigentlich hätten die Haßlocher Gorillas nach dem klaren 80:61-Auswärtssieg im Nachholspiel beim TV Ramstein die Führung in der B-Klasse übernehmen müssen, denn sie haben bei gleichem Punktverhältnis das bessere Korbverhältnis. Doch im Basketball kommt es bei Punktgleichheit nicht auf das Ballverhältnis, sondern auf den direkten Vergleich an. Und der spricht für den TV Clausen, dem man in der Vorrunde mit 34:43 unterlegen war und den man vor acht Tagen im Rückspiel zu Hause nur mit 54:52 besiegt hatte. In Ramstein dominierten die Gorillas von der ersten Minute an, führten schnell mit 12:0 und gingen mit 48:31 in die Pause. Wer jetzt geglaubt hatte, die Gastgeber stemmten sich gegen die Niederlage, sah sich getäuscht. Haßloch erhöhte den Vorsprung im dritten Viertel auf 30 Punkte (69:39) und landete einen 80:61-Auswärtssieg. In der Endphase hatte man gar die Möglichkeit, die Leistungsträger zu schonen. „Wir hielten die bisher beste Offensive der Liga im Zaun“, freute sich Sportwart Tim Fleckenstein. Er hob die eigene Defensive hervor. So spielten sie TSG Neustadt: Beuttler (14), Christmann (15), Ferre (4), Großmann, Heim (2), Kranz (5), Nöcker (2), Schimmer (14), Swiatczak (10), Tripet (6), Wienk-Borgert. BBV Gorillas Haßloch: Best (3), Heller (25), Herrmann (4), Kreuzer (8), Lampert (3), Laudien (4), Mardnli (6), Seidler (4), Walter, Wolff (23). (hl)

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