Neustadt
SV Meckenheim, TV Kirrweiler: Junge Mütter auf dem Spielfeld
Für Trainer Dennis Glas und seine Verbandsliga-Handballerinnen des TV Kirrweiler ist es am Sonntag in Friesenheim die erste Saisonpartie. Denn das ursprünglich erste Rundenspiel gegen den TuS Dansenberg hat er auf den 19. November verlegen lassen. „Von meiner Mannschaft war ein Großteil noch im Urlaub“, erklärt er. Und jetzt gegen die TSG Friesenheim sei es gleich ein wichtiges Spiel, sagt er: Aufsteiger gegen Aufsteiger. Nicht abzusteigen, das ist das Saisonziel der Verbandsliga-Handballerinnen des SV Meckenheim. Deren Trainer Michael Meyer war allerdings mit der Trainingsbeteiligung in der Vorbereitung nicht zufrieden. „Da waren nur 60 Prozent da“, klagt er. Dies habe man gleich zum Saisonauftakt bei der 13:29-Niederlage gegen Landau gemerkt. Meyer: „In der ersten Hälfte haben wir gut gespielt. Nach der Pause hat dann die Kraft gefehlt.“
18 Spielerinnen hat er im Kader. Glas’ Frau Caroline soll spätestens im November wieder eingesetzt werden. Die Abwehrchefin ist vor fünf Wochen Mutter geworden. Sein Sohn, so erzählt Glas schmunzelnd, werde dann im Kinderwagen hinter der Auswechselbank mitfiebern. Auch zwei neue TVK-Spielerinnen seien eingeplant. Doch die Pässe einer Studentin aus dem Saarland, die für ein Jahr in Rheinland-Pfalz sei, sowie einer A-Jugendlichen lägen noch nicht vor.
Der TVK will laut Glas so früh wie möglich alle Abstiegssorgen los sein. Saisonziel Nummer zwei: Spaß haben. Ziel Nummer drei hat es in sich: Kirrweiler will beide Spiele gegen Thaleischweiler gewinnen. Eine Liga tiefer hat es mit den Südwestpfälzern stets hitzige Duelle gegeben. Und der Gegner ist schon ein Jahr früher aufgestiegen, hat damals ein Tor mehr geworfen als der Tabellenzweite TVK.
SV Meckenheim, Michael Meyer
Meckenheim. Nicht abzusteigen, das ist das Saisonziel der Verbandsliga-Handballerinnen des SV Meckenheim. Deren Trainer Michael Meyer war allerdings mit der Trainingsbeteiligung in der Vorbereitung nicht zufrieden. „Da waren nur 60 Prozent da“, klagt er. Dies habe man gleich zum Saisonauftakt bei der 13:29-Niederlage gegen Landau gemerkt. Meyer: „In der ersten Hälfte haben wir gut gespielt. Nach der Pause hat dann die Kraft gefehlt.“
Meyer weiß aber auch, dass das Fehlen vieler Spielerinnen begründet gewesen sei. „Ich habe zahlreiche junge Mütter in der Mannschaft. Und dann war da ja noch Urlaubszeit im Sommer ...“, erzählt er.
Jetzt am Sonntag in Kaiserslautern werde es ein anderes Spiel, ist der Coach aber überzeugt. „Ich denke, dass wir das erste Zählbare kriegen.“ Denn inzwischen habe sich die Trainingsbeteiligung stark verbessert. 21 Handballerinnen hat er im Kader, jede Position ist besetzt. Dass er aber nur 22 Tore für seine Mannschaft tippt, hat auch seinen Grund. „Wir schießen immer wenige Tore, wir werfen immer wenig ...“
Als klaren Aufstiegsfavoriten bezeichnet Michael Meyer den Pfalzliga-Absteiger Landau. Und die FSG Hauenstein/Rodalben werde auch oben mitmischen, ist der Meckenheimer überzeugt. |sab