Neustadt RHEINPFALZ Plus Artikel Stadtverwaltung: Kultur bleibt eigenständig

Oberbürgermeister Marc Weigel antwortete auf eine Anfrage des Stadtverbands zur zukünftigen Ausrichtung der städtischen Kulturar
Oberbürgermeister Marc Weigel antwortete auf eine Anfrage des Stadtverbands zur zukünftigen Ausrichtung der städtischen Kulturarbeit.

Die Kulturabteilung der Stadt soll als eigenständige Einheit erhalten bleiben und nicht mit dem neugegründeten Stadtmarketing zusammengelegt werden. Das geht aus der Antwort von Oberbürgermeister Marc Weigel (FWG) auf eine Anfrage des Stadtverbands für Kultur zur zukünftigen Ausrichtung der städtischen Kulturarbeit hervor.

Pascal Bender, der Vorsitzende des Stadtverbands und zugleich der SPD in Neustadt, hatte die Anfrage ursprünglich bei der Kulturausschusssitzung im Oktober an Kulturdezernent Ingo Röthlingshöfer (CDU) gerichtet und mit der Sorge begründet, „dass aufgrund angedachter Umstrukturierungen in der Verwaltung die Kulturabteilung in ihrer jetzigen Form zukünftig nicht mehr bestehen wird“. Röthlingshöfer hatte das Schreiben mit Hinweis auf seine im März endende Amtszeit an Weigel weitergeleitet, der nach der geplanten neuen Geschäftsverteilung ab März auch die Kultur übernehmen will. Weigel erklärte nun, dass an eine Zusammenlegung nicht gedacht sei, allerdings solle „die Aufgabenverteilung zwischen Kulturabteilung, Stadtmarketing und TKS geklärt und neu ausgerichtet werden“.

Auch die Position einer Abteilungsleitung werden fortbestehen, so Weigel. Ebenso solle der Kulturausschuss auch weiterhin den Stadtrat beraten und die Kulturpolitik der Stadt aktiv mitgestalten. Wie berichtet ist die Stelle des im Oktober in Ruhestand gegangenen Kulturabteilungsleiters Wolfgang Dinges zum 1. Januar neu besetzt worden. Die Frage, ob man künftig noch einen Kulturausschuss brauche, war 2019 von Ingo Röthlingshöfer angestoßen worden.

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