Neustadt Stadtleben: Prinzessin in Stein gemeißelt

Der Name von Sandra Eder steht jetzt auch auf dem Erinnerungsstein.
Der Name von Sandra Eder steht jetzt auch auf dem Erinnerungsstein.

Für den Mußbacher Winzerverein ist es keine Selbstverständlichkeit, dass es immer wieder gelingt, junge Damen für das Amt der Weinprinzessin zu begeistern. Und deshalb gibt es seit 2009 auch einen Erinnerungsstein an der Deidesheimer Straße, der an die Hoheiten erinnert. Am Samstag wurde der Name der neuen Prinzessin Sandra Eder in Stein gemeißelt. Der Weinbauverein hatte zu einem kleinen Umtrunk geladen, an dem mit Meike Klohr und Kathrin Kappner, geborene Esch, auch zwei Amtsvorgängerinnen von Eder teilnehmen. Den Stein gibt es seit 2009, Mußbacher Weinprinzessinnen seit 1980. Auf der Westseite des Steines gibt es eine weitere Tafel mit den drei Pfälzischen Weinköniginnen, die aus Mußbach kamen : Ilse Lubenau, geborene Kurz (1947), Christa Herle (1960) und Heidrun Reim (1969). „Wir sind einfach froh, dass es immer sehr einfach ist, junge Frauen zu finden, die sich in ihrer Freizeit für das Dorf und den Wein einsetzen“, berichtet Werner Kerth, der Vorsitzende des Weinbauvereins. Dabei werden die Hoheiten in Mußbach stets für zwei Jahre gekürt. „Wir müssen niemanden nötigen, die Krone aufzusetzen. Und es sind fast immer Glücksgriffe, die Mußbach hervorragend repräsentieren“, freut sich Kerth. Als eine Art Talentschuppen gilt dabei die Mußbacher Trachtengruppe. Viele Weinprinzessinen, darunter auch die amtierende Sandra Eder, sind „Kinder“ der Trachtengruppe. Neben dem Weinbauverein pflegen übrigens auch die „Mäher“ des Ortes die Grünanlage rund um den Gedenkstein. „Wir Mußbacher halten eben zusammen“, meint Kerth lachend.

x